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Vor drei Jahren fand eine Extraktion zweier Backenzähne statt, die beide während des Eingriffes, splitterten und mühesam "rausgepuhlt" werden mussten. Obwohl sich der Zahnarzt nach drei Stunden nicht sicher war ob alles entfernt wurde, aufgrund von starken Blutungen, beendete er die Extraktion.
Nun wurde vor geraumer Zeit festgestellt, dass noch ein Wurzelstück im Kiefer verblieben ist und sich nun eine Entzündung ausgebreitet hat. Der Eiter läuft über eine Zahnfistel ab.
Meine Zahnärztin meinte, dass man das jetzt relativ schnell behandeln sollte und es eine OP darstelle, da es heraus operaiert werden muss.
Ich bin 20 und habe eine Herzschwäche und einen relativ schwachen Kreislauf, daher habe ich immer große Angst vor solchen Eingriffen. Im letzen Jahr hatte ich ebenfals eine Extraktion und bekam eine Brücke, was ich ja auch überstanden habe aber dennoch bleibt da die Angst.
Was genau wird da gemacht...kann man es mit einer WSR vergleichen, dass das Zahnfleisch aufgeschnitten und das Wurzelstück entfernt wird? Das steckt doch aber im Kiefer wie bekommt man es denn dort raus?
Und stellt dies eine enorme Belastung für den Kreislauf da?
Entschuldigt die vielen Fragen...mache mir nur wieder tierische Sorgen.
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Hallo Alex,
Ist IHre HErzschwäche eine Eigendiagnose oder spamätigt?
Im zweiten Fall fragen Sie IHren Kardiologen. Sonst: ab zum Zahnarzt.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de/af
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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Hallo Herr Wagner,
natürlich ist diese Erkrankung spamätigt, wer sollte sich denn soetwas ausdenken? Ich habe eine linksventrikuläre Kardiomyopathie und bin ICD Träger.
Im Grunde wollte ich ja auch wissen, wie solch eine OP von Statten geht.
Ich frage aber dann doch lieber gleich die Zahnärztin, ist zwar umständlicher, man wartet aber nicht zwei Wochen um eine nicht brauchbare Antwort zu erhalten.
Eine schöne Woche wünsche ich...
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