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Ich hatte mir schon als Kind nie die Zähne richtig geputzt, die Milchzähne die ich aufgehoben hatte, sprachen Bände. Ich nahm dann Fluortabletten und mir wurden die zweiten Zähne versiegelt. Trotz schlechter Zahnpflege hatte ich bis zu meinem 19 Lebensjahr keine Probleme.
Dann verschlechterte sich die Situation in den nächsten 5 Jahren. Ich bekam ein Loch nach dem anderen. Füllungen gingen immer wieder kaputt. Nach einem Zahnarztbesuch hatte ich bereits 3 Monate später wieder Beschwerden. Nach und vor einem Besuch war ich immer total fleißig. Ich putzte wie wild, nahm Listerine, benutze Zahnseide und spülte mit einer Fluorhaltigen Spülung nach. Das ganze hielt dann etwa 3-4 Wochen an.
Ich verhalte mich heute schon besser wie in meiner Jungend. Ich schaffe es nun fast immer mir 2 mal die Zähne zu putzen, wenn auch oft sehr kurz. Doch Spülungen und Zahnseide nutze ich nur wenn es mal wieder brennt oder gebrannt hat.
Ich wollte fragen ob es für Menschen mit solchen "psychischen Macken" Hilfe gibt. Es gibt ja leider viele Menschen die ihre Zahnpflege total vernachlässigen. Ich habe in der Familie noch zwei weitere Fälle. Der eine Fall hat trotz schlechter Pflege nie Probleme gehabt, bei dem anderen steht nun eine Totalsanierung an. Ich fühle mich leider oft machtlos und könnte heulen, weil ich so schöne Zähne gabe die ich unnötig kaputt gehen lasse.
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