Falsche Zahnputztechnik kann zu Abrasion führen
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Falsche Zahnputztechnik kann zu Abrasion führen
Davon Abzugrenzen ist ein pathologischer Zahnhartsubstanzverlust durch Abrasion. Zwar ähneln sich die Schleifspuren im klinischen Bild, trotzdem gibt es Unterschiede im zeitlichen Verlauf und dem Aussehen der Schlifffacetten. Obwohl es im einzelnen viele Ursachen für den Substanzverlust gibt, betreffen die meisten entweder Bruxismus oder eine falsche Zahnputztechnik.
Eine falsche Putztechnik (umgangsspr. schrubben) führt, vor allem in Kombination mit Zahnpasten mit hoher Abrasivität (hoher RDA-Wert), sehr schnell zu Veränderungen an der Zahnhartsubstanz. Diese finden sich zwar hauptsächlich im Bereich der Zahnhälse, es kann aber auch auf den Kauflächen zu einem vermehrten Substanzverlust kommen. Neben den typischen Gingivarezessionen leiden die Betroffenen oft auch an einer Hypersensibilität (Überempfindlichkeit) in den schmelzfreien Bereichen. Viele stört zudem das gelbliche Aussehen des freiliegenden Dentins.
Durch Bruxismus kommt es neben dem Substanzverlust meist auch zu anderen, oft schmerzhaften Veränderungen im Kausystem. Dazu gehören zum Beispiel Kopfschmerzen, Muskelverspannungen und Knackgeräusche im Kiefergelenk. Häufig sind die Schleifspuren nicht an allen Zähnen in Ober- und Unterkiefer gleich stark ausgeprägt. Vielmehr finden sich an einzelnen Zähnen Facetten, die auf die charakteristischen Knirsch- oder Pressbewegungen hinweisen, die vom Patienten unbewusst ausgeführt werden. Dieses Substanzverlustes schreitet oft sehr schnell voran. Zwar kommt es auch hier im Laufe der Zeit zu einer Kompensation, aber häufig leiden die Betroffenen vorher an den verschiedenen, für Bruxismus typischen Krankheitssymptomen.
Quelle: Wikipedia
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