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Hallo liebes Zahnforum Team!
Bei der routinemäßigen Kontrolle wurde bei meiner Tochter (8 Jahre) an einem Milch-Backenzahn Karies festgestellt (der einzige mit Karies bis jetzt). Der Zahnarzt bohrte und setzte eine Füllung ein. Nach 2 Wochen tat der Zahn weh und das Zahnfleisch schwoll an. Der Zahn war vereitert. Der Zahnarzt bohrte ihn auf, um, wie er sagte, Luft an den Zahn zu lassen. Der Schmerz ließ nach und die Schwellung auch.
Hier und in anderen Foren las ich schon über die unterschiedlichen Meinungen bezüglich raus oder drin lassen des Zahns. Laut unserem Zahnarzt ist die vorherrschende Meinung den Zahn drin zu lassen, da das Ziehen des Zahns sehr unangenehm ist und er damit noch warten möchte.
Meine Fragen nun:
1. Ist es häufig oder normal dass ein versorgter Zahn so schnell (binnen 2 Wochen) unter der Füllung vereitert? Oder haben wir einen Zahnarzt, dem die Praxis oder Erfahrung fehlt? Ich bin da sehr verunsichert, Milchzähne fallen ja irgendwann sowieso aus aber was wenn bei bleibenden sowas passiert.
2. Beim Belassen der Zahnruine im Mund wird berichtet, dass sich dann Entzündungen bilden können, die sich auch auf andere Körperteile ausbreiten können. Erkennt man solche Entzündungen sicher z.B. durch schmerzenden Zahn, bevor Ausbreitungen im Körper entstehen?
Mit freundlichen Grüßen
Birgit
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