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Hallo,
ich bin 20 Jahre alt mit 16 wurde durch den KO ein Überbiss festgestellt der wenn er 1 mm mehr gewesen wär von der KK übernommen worden wär. 4.000 € würde es kosten sollte ich es selber bezahlen. Nun meine frage könnte ich jetzt eine Zahnzusatzversicherung abschließen so das z.B nächstes Jhr ein großer Teil der Kosten übernommen werden?
Mfg und vielen dank
P.J.
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Hallo P.J.,
ich muss dich enttäuschen - das geht nicht. Genauso, wie es nicht möglich ist ein brennendes Haus gegen Feuerschäden zu versichern.
Eine Zahnzusatzversicherung erstattet eine Leistung nur dann, wenn Sie nicht vor Abschluss angeraten wurde. Bedeutet, dein KfO-Behandler hat damals die Diagnose Überbiss gestellt (wohl KIG 2). Diese Tatsache, darfst du (sofern danach im Antragsformular gefragt wird) nicht verschweigen. Bzw. wenn du es tust, wird die Versicherung, gerade wenn du so kurz nach Abschluss des Tarifs mit einer KfO-Leistung ankommst (die sind ja auch nicht doof) Rücksprache mit deinem Kieferorthopäden halten. Wenn der seine Diagnose spamätigt, hat die ZZV das Recht, die Leistung zu verweigern, oder schlimmer noch, rückwirkend vom Vertrag zurückzutreten ("Anzeigepflichtsverletzung". Bedeutet, deine eingezahlten Beiträge wären futsch. Dazu kommt natürlich, dass du schon über 18 bist - viele Tarife würden KfO-Leistungen ohnehin nur erstatten, wenn diese vor dem 18. Lebensjahr begonnen wurden.
Und ganz unabhängig davon leisten viele Tarife für KfO überhaupt nicht. Einen Überblick bekommst du durch die WaizmannTabelle unter www.waizmanntabelle.de
Tut mir leid, dass ich dir da keine bessere/positive Antwort geben kann!
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