|
|
|
Hallo zusammen,
ich habe im Moment mal wieder erhebliche Probleme mit meinen Zähnen. Jetzt habe ich es geschafft, eine Email zur ersten Kontaktaufnahme mit einem Zahnarzt zu machen.
Vor dem Verschicken wollte ich sie zuerst mal hier posten um euch entscheiden zu lassen, ob ich alles verständlich rüber gebracht habe. Was sit eure Einschätzung? ISt mir noch zu helfen?
Vielen Dank schonmal im Voraus!
Hier die EMail:
Guten Tag Herr …,
mein Name ist …, ich bin 27 Jahre alt
Durch Recherchen im Internet bin ich auf Ihre Praxis aufmerksam geworden.
Grund für die Kontaktaufnahme dieser Art ist es, dass es mir schwer fällt über mein Anliegen telefonisch oder persönlich zu reden.
Durch private Probleme habe ich ca. 18 Monate übermäßig viel Alkohol konsumiert. Hinzu kommt, dass ich seit ca. 10 Jahren rauche.
Dieser Umstand und die dazukommende fünfjährige Zahnarztabstinenz haben einigen Schaden an meinen Zähnen angerichtet. Trotz der erheblichen Schäden an meinen Zähnen hatte ich keine Zahnschmerzen und auch keine Probleme beim Essen.
Durch immer häufiger werdende entsetzte Blicke von anderen Personen auf meine Zähne während eines Gesprächs oder beim Lachen habe ich mich Mitte 2009 erstmalig wieder bei einem Zahnarzt vorgestellt und mich einer Zahnsanierung unterzogen.
Dabei wurden die alten Amalgamfüllungen erneuert, mehrere Zähne wuzelbehandelt und die restlichen Zähne saniert.
Aufgrund dieser langen Abstinenz habe ich jetzt viele und sehr große Füllungen vor allem in den Backenzähnen. Die Füllung des wurzelbehandelten Zahns 36 ist dementsprechend groß, dass mein alter Zahnarzt eine Überkronung empfohlen hat.
Nach dieser Sanierung hat sich meine Zahnhygiene verbessert und ich putze meine Zähne bis heute zwei bis drei Mal am Tag mit einer elektrischen Zahnbürste. Zusätzlich benutze ich eine Mundspülung, und jeden Abend Zahnseide. Die entsetzten Blicke auf meine Zähne haben aber leider nicht nachgelassen.
Dieser Umstand belastet mich psychisch sehr, aber ich traue mich nicht bei den Personen nachzufragen was mit meinen Zähnen nicht stimmt. Es geht sogar soweit, dass ich mich nicht mehr traue in der Öffentlichkeit zu lachen und vermeide Gespräche mit anderen Personen.
Ende 2009 bin ich dann, wegen meinem Studium, in die Nähe von Gießen gezogen. Im Februar 2010 habe ich mich, aufgrund der anhaltenden entsetzten Blicke auf meine Zähne, bezüglich meiner Zahnästhetik bei einem Zahnarzt beraten lassen. Dort habe ich meine Zähne professionell in der Praxis bleichen lassen. Bei diesem Zahnarzt kam die Überkronung des Zahns 36 erneut zur Sprache. Aufgrund der zu tiefen Wurzelbehandlung musste an diesem Zahn im März 2010 eine Wurzelspitzenresektion vorgenommen werden. Die Überkronung des Zahnes habe ich bis heute noch nicht machen lassen.
In der Annahme, dass die entsetzten Blicke nun ein Ende haben, wurde es im Gegenteil nur noch schlimmer.
Da mich diese ganze Sache im Anschluss noch mehr psychisch belastete, hatte ich einen Rückfall in den übermäßigen Genuss von alkoholischen Getränken.
Zu diesem Zeitpunkt war ich auch das letzte Mal beim Zahnarzt, also vor ca. einem Jahr.
Soviel zu meiner Geschichte. Es ist so, dass sich seit nunmehr fast drei Jahren alles um meine Zähne dreht.
Zurzeit habe ich einige Probleme mit meinen Zähnen. Seit Anfang des Jahres ist mir eine leichte Schwellung an der Stelle des Zahnes, an dem die Wurzelspitzenresektion vorgenommen wurde, aufgefallen. Bei festem Druck auf diese Stelle schmerzt es leicht im Kiefer. Hinzu kommt, dass sich die benachbarten Zähne manchmal taub anfühlen. Desweiteren habe ich seit ca. 2 Wochen einen minimalen Zahnfleischrückgang an zwei Zähnen feststellen können und eine mögliche Entzündung meines rechten Weisheitszahnes.
Ich würde gerne einen Termin zu einem Beratungsgespräch (einer Bestandsaufnahme) vereinbaren und hoffe, dass sie mir helfen können gesunde und normal aussehende Zähne zu bekommen.
Viele Dank im Voraus,
|
|
|
|
Ja die Mail ist gut, so können Sie das abschicken!
Viel Erfolg und gute Besserung!
_________________ Mit lieben Grüßen
Dr. Hermann, Zahnarzt
|
|
|