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Entfernung eines Weisheitszahnes mit Riesenzyste






Mir wurde letztes Jahr Mitte Mai rechts unten ein Weisheitszahn und eine
Riesenzyste entfernt. Nach dieser OP hatte ich wochenlang eine Kiefernsperre und war vier Wochen mit geschwollenem Gesicht krankgeschrieben. Der Arzt der operiert hat, meinte noch nie eine solch
große Zyste entfernt zu haben. Mir bereitet es jetzt jedoch Sorgen, dass ich immer noch in Behandlung bin und schon so lange wöchentlich neue Streifen eingelegt und gewechselt werden. Mir wurde erklärt, dass das Loch immer offen bleiben muss, damit sich die Wunde von unten langsam schließt. Wenn man die Wunde einfach zuwachsen ließe, würde sich evtl. eine neue Zyste bilden.
Bei meinem letzten Besuch beim Kieferchirurgen am 09.03.2011wurde mir vorgeschlagen die Behandlung so fortzusetzen(dauert allerdings noch länger) oder alternativ eine neue OP mit örtlicher Betäubung zu machen bei der die obere Haut der Wunde abgetrennt wird. Die Wunde würde man dann zubluten lassen und verschließen. Das würde den Vorgang sehr verkürzen meinte der Chirurg.
Nachdem mein Zahnarzt, der mich mit Streifenwechsel mitbehandelt auch langsam etwas ratlos ist, hat er in der kieferchirurgischen Praxis angerufen um sich nochmal zu erkundigen. Hier wurde ihm von einem Kollegen meines Kieferchirurgen erklärt, dass die Wunde ja erst ein Drittel geschlossen ist und bei einer OP unter Vollnarkose Knochen eingesetzt werden müsste, also keine so harmloser Eingriff. Mir wurde dies bei meinem Arztbesuch am 09.03.2011 ganz anders erzählt.
Ich bin jetzt total verunsichert. Ich habe das Gefühl die Ärzte wissen es selbst auch nicht. Jeder erzählt mir etwas anderes Heilt die Wunde denn wirklich mit dem weiteren Streifenwechsel aus und wie lange sollte dieser Prozess noch dauern. Ich finde fast ein Jahr schon ziemlich lange.
Was raten Sie mir. Ende April habe ich den nächsten Termin beim Kieferchirurgen.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Danke!!
Wenn es sich bei der von Ihnen beschriebenen Behandlung um einen Obturator handelt, ist es normal, dass es so lange dauert. Aber Sie sprechen von einem einfachen Streifenwechsel und ein Jahr lang Streifenwechsel klingt etwas merkwürdig. Lassen Sie es sich am besten auf einer Universitätszahnklinik anschauen - interessante Fälle (für Studenten) erregen Aufmerksamkeit und werden gut behandelt.
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Mit lieben Grüßen
Dr. Hermann, Zahnarzt
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Forum -> Extraktion - Entfernung von Zähnen


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