|
|
|
Hatte mal vor einiger Zeit um Rat gefragt. Eine Behandlung in der Zahnklinik kam nicht infrage, weil ein Student damit überfordert sei hieß es.
Mein Zahnarzt machte einen aufwendigen Kostenvoranschlag, weil ich mit dem Unterkiefer ins Zahnfleisch des Oberkiefers beisse. Oben habe ich eine Teleskop-Prothese.
Die Schmerzen nachts waren so brutal, dass ich auf der rechten Seite nicht mehr liegen konnte.
Die Schiene für den Unterkiefer bewirkt zwar nachts zu 50 % Erleichterung, aber ich habe im Zahnfleisch des Oberiefers morgens starke Druckstellen.
Eine Zweitmeinung holte ich mir ein. Die Ärztin sagte, dass ein Zahnersatz derzeit nicht angesagt sei sondern ich müsse Tag und Nacht eine Schiene tragen. Die von ihr empfohlene Schiene finanziert die Krankenkasse aber nicht und ich müsste 800 Euro selbst bezahlen. Bei der Zusatzversicherung weiss ich nicht, was sie bezuschussen.
Die Krankenkasse schickte mich zum Gutachter und stellte fest, das der schmerzende Ankerzahn unter der Teilprothese auf Gummi säße und wackelt. Der tut auch wehe. Müsste noch vor Zahnersatz gemacht werden. Ausserdem will er den Zahnersatz anders haben, als von meinem Zahnarzt empfohlen, wo ich mittlerweile kein Vertrauen mehr habe, weil der mir lediglich das Zahnfleisch einpinselte, obwohl der Ankerzahn locker ist. Er hat da gar nicht richtig nachgeguckt und gesagt, dass er froh wäre, wenn ich nicht mehr käme.
Ich bin nun wirklich mit meinem Latein am Ende. Das Vertrauen ist am Ende. Tausende von Euro habe ich auch nicht. Die andere Zahnärztin meinte ja, dass ich diese Schiene brauche, wo das Gelenk gedehnt wird. Die wird aber nicht bezahlt.
Kann es denn angehen, dass ich mit Schmerzen rumlaufen muss, nur weil ich Tausende von Euro zahlen soll, die ich nicht habe oder das mit der Schiene.
Vielleicht kann mir jemand doch hier helfen und mir einen Tipp aus dem Dilemma geben.
Vielen Dank.
|
|
|