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Hallo!
Bin schon ganz verzweifelt, habe den Eindruck als könnt ich bei meinem Sohn (wird im September 2 Jahre) zusehen, wie seine Zähne schlechter und schlechter werden.
Beim 2er oben wurde ihm gerade ein Loch gefüllt, die 1er und 2er unten sind braun und weiß umrandet. Wirkt als wäre er voller Beläge. Und bei einem oberen Eckzahn hab ich den Eindruck er "zerfällt" bzw. zerbricht??
Ich putze relativ gründlich mit Elmex, er trinkt hauptsächlich Wasser, ungesüßte Tees und gespritzte Fruchtsäfte. Er wär eine totale Naschkatze, ich geb aber eigentlich Acht, daß er nicht zuviel Süßes kriegt. Aber er wird noch gestillt, leider seine Hauptnahrungsquelle.
Sein um Bruder (4 1/2 Jahre) hat sehr schöne Zähne.
Habe den Eindruck als hätte er ein anderes (bakterielles? Problem, oder Immunsystem?) Wär sowas möglich?
War vor 2 Wo bei einem Hypnosezahnarzt, der ihm eben ein Loch gefüllt hatte. Leider reagierte er auf meine Frage was ich tun könnte nur mit desinteressiertem Achselzucken. Auch wurde ihm während der Behandlung zwei Mal ein stark fruchtig riechender roter Saft zu trinken gegeben. Auf mein Nachfragen bekam ich "fruchtiger Saft" als Antwort. Weiß jemand, was das gewesen sein könnte, und ob (bzw seit wann) sowas üblich ist?
Bitte, ich wäre sehr froh über ein paar Tipps oder Möglichkeiten. Bin ein bisserl verzweifelt, da ich meinem Kind ja helfen will. Aber wenn ich 10 Zahnärzte abklappern würde, würd sich wohl eine Phobie entwickeln bei meinem Sohn. Mach mir ernsthaft Sorgen um sein Gebiss.
Vielen Dank im Voraus!
mit freundlichen Grüßen
M.
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Hallo Gast,
Sie sind schon auf dem richtigen Weg: Optimierung der Mundhygiene und gesunde, zuckerarme Ernährung. Ansonsten würde ich eher mal abwatren und dem Kind (2 Jahre alt!!!) bitte nicht allzu viel zumuten, in so einem Alter kann der Behandlungsstuhl zu Traumen und echten Phobien führen und später wenn er erwachsen ist, wird er nie wieder zum Zahnarzt gehen!
Schauen Sie einfach auf die oberen zwei Punkte (MHY und Ernährung), manchmal sind die Milchzähne von der Substanz so und die bleibenden Zähne sind dann ganz anders. Viel mehr können Sie im Moment nicht machen und sollten Sie auch nicht machen - das Schlimmste ist, wenn das Kind jetzt stark überfordert wird.
_________________ Mit lieben Grüßen
Dr. Hermann, Zahnarzt
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Hallo Dr. Hermann!
Vielen Dank für Ihre Antwort. Ja ich denke auch, daß ein "Zuviel" eher ein Trauma bzw Aversion auslösen würd.
Gut zu wissen, daß es möglich ist, daß tatsächlich die Substanz einfach schlechter ist. Ein Zahnarzt meinte mal zu mir es gibt keine "schlechten Zähne", das läge i m m e r nur an der Pflege. Aber das Gefühl hab ich überhaupt nicht. Ich selber hab eigentlich recht gute Zähne, obwohl bei mir als Kind leider nicht so darauf geachtet wurde. Bei meinen Jungs leg ich da viel mehr Wert drauf.
Ich hoffe echt, daß die Zweiten besser werden. Einen Vorteil hat die ganze Misere sogar: ich kenn kein Kind in dem Alter, daß sich die Zähne bereits so "gut" putzen läßt. Ich denke das wird es ihm später erleichtern, wirklich am Ball zu bleiben mit der Zahnpflege.
Vielen Dank nochmal für Ihre Antwort.
Mfg M.
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