Klassifikation der Zahnfleischerkrankungen



Klassifikation der Parodontalerkrankungen

Die aktuelle Klassifikation der Parodontalerkrankungen basiert auf Beschlüssen des „International Workshop for a Classifikation of Periodontal Diseases and Conditions“ aus dem Jahr 1999. Nachdem Sie von den entsprechenden Fachgesellschaften übersetzt wurde, setzt sich auch in Europa nach und nach durch.

Eine Einteilung der Parodontalerkrankungen ist vor allem nötig, um die internationale Forschung nach Ursachen und Therapiekonzepten zu vereinheitlichen und innerhalb der Fachgruppe eine schnelle und eindeutige Kommunikation zu ermöglichen. Außenstehenden ermöglicht sie außerdem einen Überblick über das komplexe Themenfeld und vereinfacht so die Recherche nach Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten für Veränderungen am Zahnhalteapparat.
Anatomische Grundlagen

Da für das Verständniss der Klassifikation die anatomischen Grundlagen benötigt werden, soll hier kurz darauf eingegangen werden. Weitere Informationen wird auf den Artikel Zahnhalteapparat verwiesen.

Die Zähne werden über das Parodontium (Zahnhalteapparat) in der Mundhöhle verankert. Diese funktionelle Einheit setzt sich zusammen aus Gingiva (Zahnfleisch), Zement, Desmodont (Wurzelhaut) und Alveole (Zahnfach). Das Parodontium steht außerdem in engem Zusammenhang mit der restlichen Mundschleimhaut und dem Kieferknochen. All diese Strukturen können von krankhaften Veränderungen betroffen sein.

Quelle: Wikipedia

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