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Hallo,
folgender Sachverhalt liegt vor. Bei meiner Zahnärztin wollte ich eine Brücke einsetzen lassen. Zahn 46 fehlt, 45 und 47 sollen die Träger sein. Der Zahn 45 hatte bereits eine tiefe Füllung (gut erkennbar am Röntgenbild). Ich bekam zunächst für 3 Wochen eine provisorische Brücke, bis die endgültige fertig wurde. In der Zeit hatte ich keine Beschwerden. Die endgültige Brücke wurde dann sofort permanent (nicht provisorisch) aufgesetzt. Während des Aufsetzten der neuen Brücke hatte ich starke Schmerzen, so dass ich zwei Spritzen zur Betäubung gebraucht habe. Danach gingen sehr starke Schmerzen los. Weniger als 48 Stunden nach Aufsetzen der neuen Brücke musste diese am Träger 45 durchbohrt werden, um eine Wurzelbehandlung am 45 durchzuführen (Pulpitis am 45). Die Zahnärztin meinte, sie hätte sich das auch fast gedacht, weil die Füllung sehr tief war und nah am Zahnmark war.
War das wirklich die einzige Möglichkeit die neue Brücke (Keramik und Metallanteil) zu durchbohren? Die Ärztin meinte, sie kann die neue Brücke nicht mehr abmachen. Ist es so? Hätte sie die neue Brücke nicht erstmal provisorisch aufsetzen können, wenn die Füllung des 45er zu tief reicht? Muss ich nun die komplette Leistung trotzdem zahlen? Was bedeutet dann die Garantie für 2 Jahre? Hätte mich die Ärztin nicht vor dauerhaften Einsetzen der Brücke aufklären sollen, dass vermutlich die neue Brücke durchbohrt wird, weil der 45er eine tiefe Füllung hat bzw. hätte sie nicht kurz bei Einsetzen der Brücke noch einen Schmerz-Test durchführen können?
Vielen Dank für die Antwort
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Das Vorgehen Ihrer Zahnärztin war völlig korrekt, ich hätte es nicht anders gemacht. Dass die Brücke trepaniert wurde, ändert nichts an der Funktion der Brücke, da das Loch, das reingebohrt wird von oben geschieht und nichts an der langfristigen Prognose der Brücke ändert. Seien Sie froh, dass die Brücke nicht provisorisch eingesetzt wurde - das hätte darin geendet (wie es viele Kollegen leider machen), dass man x Mal das Spielchen "Brücke rauf, Brücke runter" gespielt hätte mit mal Besserung, mal Verschlechterung der Situation - am Ende mit chronischen Schmerzen.
Akute Pulpitis mit Wurzelbehandlung durch die Brücke versorgen und damit hat sich die Geschichte erledigt und fertig!
Wo ist jetzt Ihr Problem eigentlich?
Dr. Bauer
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Hallo Dr. Braun,
das Problem liegt daran, dass die Brücke nach 1,5 Tagen nun ein Loch hat und ich eigentlich für eine neue Brücke und keine "zusammengeflickte" zahlen wollte bzw. ich nicht einschätzen kann, was für ein Einfluss dieses Loch nun auf die Lebensdauer der Brücke hat. Ich wollte nochmals eine Zweitmeinung hören, ob man nicht anders hätte herangehen können z.b. zunächst eine Wurzelbehandlung durchführen und danach die Brücke permanent aufsetzen, vor allem in meinem Fall wo eine Pulpitis vorhersehbar war
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