Krankheitsbild der Mundfäule
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Krankheitsbild der Mundfäule
Die Krankheit beginnt meist mit recht hohem, bis zu fünf Tagen andauerndem Fieber, oft begleitet von der Verweigerung von Nahrung, da sich auf der Mundschleimhaut, Gaumen, Zunge, Zahnfleisch und Lippen zahlreiche, schmerzhafte Bläschen bilden können. Das Zahnfleisch ist meist geschwollen, von blutroter Farbe und blutet eventuell auch leicht. Im Halsbereich sind die Lymphknoten angeschwollen. Der Speichelfluss ist hoch, typisch ist ein starker, säuerlicher Mundgeruch. Nach etwa einer Woche trocknen die Bläschen ein und die wunden Stellen heilen ab. Erst dann kann das Virus nicht mehr übertragen werden.
Durch die schmerzhaften Entzündungen sind die Kinder unleidlich und gereizt, was sich durch die Verweigerung von Essen und auch Trinken noch verstärkt.
Selten treten Komplikationen auf, wie bei Neurodermitis oder wenn im Augenbereich Bläschen auftreten. Hier kann das Virus auch die Hornhaut schädigen.
Bei Neugeborenen in den ersten zwei Wochen kann die Erstinfektion mit dem Herpesvirus einen schwereren Verlauf nehmen und schlimmen Fällen zu einer Herpes-Encephalitis (hämorrhagisch nekrotisierende Entzündung des Gehirns) führen.
Quelle: Wikipedia
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