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Behandlung der Mundfäule
Wie bei anderen Herpes-Erkrankungen ist eine Behandlung nur bedingt möglich. Da es sich überwiegend um Kleinkinder handelt, ist eine Behandlung mit Medikamenten nur bei schwerem Verlauf angezeigt. Meist beschränkt man die Behandlung auf fiebersenkende Maßnahmen und lokale Schmerzlinderung durch betäubendes Gel oder Creme, eventuell auch Paracetamol-Zäpfchen.
Dies kann durch die Gabe von gekühlten Getränken wie Kamillentee, klarem Wasser oder Milch ergänzt werden. Auch die Speisen sollten am besten gekühlt, mild und weich sein. Hier bieten sich Eiscreme, Pudding oder Joghurt, Nudeln, Reis, Milch- oder Gemüsebreie an. Das erkrankte Kind sollte bis zur vollständigen Abheilung im Hause bleiben. Ungeeignet sind scharfe, heiße oder saure Nahrungsmittel wie Tomatensauce, Obstsäfte u. ä. Sehr trockene Speisen wie Kekse, Zwieback oder Semmeln werden vom Kind abgelehnt.
Die Eltern sollten vor allem ein Augenmerk auf die ausreichende Flüssigkeitszufuhr richten, da kleine Kinder relativ rasch austrocknen können.
Möglichst im Anfangsstadium der Symptome ist eine Therapie auch mit dem apothekenpflichtigen Virustatikum Aciclovir möglich; das ist bei Kleinkindern allerdings nicht empfohlen. Aciclovir ist ein pyrimidinbasenähnliches Konstrukt (DNA-Baustein) und wird nur in virusbefallenen Zellen durch virale Thymidinkinase in Aciclo-GTP umgewandelt. Dies wird in die DNA eingebaut und führt zu DNA-Schäden mit Störung der Zellfunktionen (Genexpression, Verdopplung des Erbgutes) und treibt so die betroffen Zellen in die Apoptose (zellulär ausgelöster Zelltod). Das Medikament wird im 4-Stunden-Rhythmus, 5-mal täglich, auf die Rötungen und Bläschen und auch um sie herum etwa eine Woche lang aufgetragen und hemmt so die Virusvermehrung.
Quelle: Wikipedia
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Mundfäule: Vorbeugung
Durch die weite Verbreitung des Virus gibt es keine reelle Chance, dem Erreger aus dem Weg zu gehen. An akutem Herpes erkrankte Eltern sollten Schnuller u. ä. nicht in den Mund nehmen. Eine Impfung gibt es nicht.
Für Kindergärten und Schulen gibt es keine besonderen Regeln, vor allem bei Kinderkrippen wird jedoch empfohlen, das Kind während der Erkrankung zu Hause zu lassen.
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