Angst vor einem Schmerzausbruch



Hallo Marina,

zweimal ja. Also schließen auf eigene Kappe. Ich meine, wenn der Kollege jetzt ernsthaft erklärt, dass das Käse ist, dann geht das natürlich nicht. Aber ich rieche es förmlich, dass hier einfach zuviel Angst vor einem Schmerzausbruch im Spiel ist und da hat der Einzelkämpfer vor Ort eben zuwenig Plan von Schmerzen, die nichts, aber auch überhaupt nichts mit der konkreten Entzündung an den 3 Kubikmillimetern (also ganz wenig Menge) Raum an der Wurzelspitze zu tun haben.

Der Zahnarzt verschreibt Ihnen die Amis nicht, weil er die nicht kennt und instinktiv vor einem "Antidepressivum" zurückschreckt. Wenn Sie damit aber zu Ihrem Hausarzt gehen, hat der damit überhaupt kein Problem. 1. ist die Dosierung von 10mg das unterste, was überhaupt geht und 2. hat der Arzt normalerweise das umgekehrte Problem: eigentlich würde er gerne bei bestimmten Schmerzfällen Ami einsetzen, nur will der Patient nichts von einem psychiatrischen Mittel wissen. Zur Klarstellung: Sie werden antineuropathisch damit behandelt, NICHT psychiatrisch.

Viele Grüße
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Joachim Wagner
Zahnarzt

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