Quecksilberamalgam



Füllungstherapie [Bearbeiten]

siehe Hauptartikel Amalgamfüllung

In der Zahnmedizin wird Quecksilberamalgam in großem Umfang als Zahnfüllungsmaterial eingesetzt und ist seit seiner Einführung stark umstritten.

Ein Entschluss der EU-Kommission stellte fest, dass in den Industrieländern „die Hauptquelle der Quecksilberexposition die Einatmung von Quecksilberdampf aus zahnmedizinischem Amalgam“ sei. Außerdem akkumuliere sich „Methylquecksilber (die Erscheinungsform mit den stärksten toxischen Wirkungen) insbesondere in der aquatischen Nahrungsmittelkette (Fisch, Meeresfrüchte usw.).“ [1]

Eine Gesundheitsgefährdung durch die aus Quecksilberamalgam aufgenommene Quecksilbermenge ist wissenschaftlich umstritten. So findet zum Beispiel eine Übersichtsstudie im Auftrag der US-Zahnärzteorganisation ADA nur wenige Hinweise einer Gefährdung und befürwortet die Weiterverwendung von Amalgam. [2]

Andererseits warnt die schwedische Regierungskommission für Zahnmaterial, dass durch den Quecksilberdampf aus Amalgamfüllungen aktuelle Grenzwerte überschritten werden, und „Amalgam ein unpassendes Material zur Füllungstherapie bei Karies“ ist.

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