Okklusion: Schlussbissstellung der Zähne



Okklusion

Die Okklusion (Verschließung, Verschluss) (engl.: dent. occlusion) ist die normale Schlussbissstellung der Zähne , d. h. jeglicher Kontakt zwischen den Zähnen des Oberkiefers und des Unterkiefers. Diese Kontaktpunkte liegen auf der Okklusionsebene.

In der Zahnmedizin betrachtet man den Oberkieferknochen mit seinen Zähnen, sowie den Unterkiefer mit Zähnen und Kiefergelenkkopf, sowie das Schläfenbein mit der Gelenkgrube und allen funktionell anhängenden Muskeln, Nerven, Blutgefäßen und Bändern als zusammenhängendes System. Die Okklusion ist ein wichtiger Baustein des Systems, da hier die direkte Kopplung der Bestandteile besteht.

Gleichzeitig ist der Zustand der Okklusion (vgl. Okklusionsstörung) ein Indikator für pathologische Veränderungen des Systems. Die Störungen sind in der heutigen, stressbetonten Welt sehr häufig und entstehen nicht selten durch Pressen und Knirschen der Zahnreihen gegeneinander. Diese Krankheitsbilder entwickeln sich momentan zu wahren Volkskrankheiten und deren Folgen sind nicht zu unterschätzen (Arthrose der Gelenke etc.).

Um die Art der Kopplung genauer beschreiben zu können, wurde der Begriff der Okklusion weiter untergliedert:

* Statische Okklusion: Zahnkontakte ohne Bewegung des Unterkiefers
* Maximale Interkuspidation: Statische Okklusion mit maximalem Vielpunktkontakt
* Habituelle Okklusion: Gewohnheitsmäßig eingenommene statische Okklusion
* Zentrische Okklusion: Maximale Interkuspidation bei zentrischer Kondylenposition

Quelle: Wikipedia

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