Spritze



Umgangssprachlich in der Zahnmedizin die Injektion eines Lokalanästhetikums. Dabei gibt es die Oberflächenanästhesie mittels eines Spray oder eines Gel (bei Kindern ode ängstlichen Patienten um den Einstich der nachfolgenden Injektion mit der Spritze nicht wahrzunehmen), die Lokalanästhesie (für Zähne im Oberkiefer sowie für bestimmte Zähne im Unterkiefer, das sind Schneide- und Eckzähne), und die Leitungsanästhesie für die Backenzähne im Unterkiefer.

Die Injektion mit sehr dünnen Nadeln wird häufig nicht als schmerzhaft empfunden, kann jedoch an bestimmten Stellen sehr unangenehm sein, insbesondere im Oberkiefer am Gaumen.

Die Lokalanästhesie wirkt nicht immer, zb bei sehr ängstlichen Patienten oder wenn das Gewebe stark entzündet ist.

Immer häufiger werden Lokalanästhetika in der Füllungstherapie verwendet, sind jedoch als Privatleistung (zwischen 5 bis 20 Euro) abzurechnen. Bei Extraktionen, Weisheitszahnentfernungen und Wurzelbehandlungen werden sie von der Krankenkasse bezahlt.

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