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Hallo,
Es geht um ein Bissproblem, kann seit zwei Jahren nicht mehr richtig beißen und kauen. Die Bisssituation hat eine Schmerzhaftigkeit des gesamten Gebisses nach sich gezogen. Auslöser sind mittlerweile bekannt: zwei Weisheitszähne, 28, 48. 48 entfernt in 07/07. 28 ist Bestandteil einer Brücke.
Fehlbisslage - mit bloßem Auge erkennbar - ist offenbar und eindeutig seit 06/06 - der damals zuständige Zahnarzt machte aber keine Funktionstherapie zur Wiederherstellung der korrekten Bisslage, sondern fertigte sehr teuren Zahnersatz plus 2 Implantate in den Quadranten 1 und 4 an. Das Ganze passte nicht - wie auch? Zahnersatz in 1 und 4 provisorisch eingeklebt. Dann wurde Zahnersatz in den Quadranten 2 und 3 beschliffen, was endgültig in die Katastrophe führte. Zahnarzt wusste nicht weiter.
In 01/07 Zahnarzt für Funktionstherapie aufgesucht. Therapie (Schienentherapie, Physiotherapie)langwierig, aber prozesshaft progressiv erfolgreich, mit Beistand eines weiteren, im Auftrag der funktionsbehandelnden Praxis konsultierten ZAs. Derzeitiger Stand: der Weisheitszahn 28 sperrt den Unterkiefer nach hinten hin, schiebt diesen beim "Zubeissen" immer ein Stück nach vorne, verbliebener Teil der Ursache des ganzen Problems, das auch mit Schiene nicht auflösbar ist. Weitere Behandlung steht an: Weisheitszahn behandeln, Bisslage auf Schiene noch einmal korrigieren und dann Langzeitprovisorien in allen 4 Quadranten.
Funktionstherapie-Praxis riet mir zu einem Mängelverfahren bezüglich des in 1 und 4 eingebauten, nicht passenden Zahnersatzes, damit es keine Schwierigkeiten gibt mit der Weiterbehandlung in der neuen Praxis. Derzeitiger Stand: PEA hat Mängelanspruch zurückgewiesen, eine völlig absurde Entscheidung. Widerspruch ist eingelegt. Ich rechne mit Sozialgerichtsverfahren.
Nur: ich muss schnellstmöglich behandelt werden, ich kann das nicht mehr aushalten, ich habe eine Odyssee hinter mir. Die Funktionstherapie-Praxis steht in den Startlöchern - und nichts geht weiter. Der PEA hat sich 3!!! Wochen Zeit gelassen, um der KK die praktisch Ein-Satz-Mitteilung über den ablehnenden Bescheid zu machen. Der Zahnersatz, um den es geht, ist provisorisch einzementiert und jederzeit entfernbar - ich verstehe nicht, warum hier keine Lösung des Problems vereinbart wurde.
Was kann ich tun? Wie gehe ich vor? Wo außer bei zugelassenen Anwälten kann ich noch Rechtsberatung bekommen? Sind die Ausschüsse der KZV nicht verpflichtet zu einer Frist, innerhalb derer die Bearbeitung eines Mängelverfahrens zu bearbeiten ist? Wie sichere ich meine Ansprüche - der Zahnersatz passt nicht und ich habe unglaublich viel Geld bezahlt! Gibt es Organisationen, die Patienten-Interessen vertreten?
Sorry für den Roman.
Becci
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Hallo Becci, Sie schrieben:
Hallo,
Es geht um ein Bissproblem, kann seit zwei Jahren nicht mehr richtig beißen und kauen. Die Bisssituation hat eine Schmerzhaftigkeit des gesamten Gebisses nach sich gezogen.
--- glaube ich nicht. Lassen Sie mich dazu noch einen Satz ausholen: ich will Ihnen nichts Böses, bin seit 22 Jahren auf eigene Rechnung am Bohren und war auch mal selber Kassen Gutachter für Zahnersatz, bin also nicht völlig unbeleckt von der Materie.
Auslöser sind mittlerweile bekannt: zwei Weisheitszähne, 28, 48. 48 entfernt in 07/07. 28 ist Bestandteil einer Brücke.
Fehlbisslage - mit bloßem Auge erkennbar - ist offenbar und eindeutig seit 06/06 - der damals zuständige Zahnarzt machte aber keine Funktionstherapie zur Wiederherstellung der korrekten Bisslage, sondern fertigte sehr teuren Zahnersatz plus 2 Implantate in den Quadranten 1 und 4 an.
--- ehe Sie sich weiter echauffieren: 70% der Bevölkerung hat angeblich eine Fehlbisslage; wenn man der Definition der Funktionsspezialisten glaubt. Das Problem ist, denen glaubt kaum noch einer, weil sich nicht annähernd 70% der Bevölkerung krank fühlen. Die Zahl ist übrigens nicht aus der Luft gegriffen. http://zahnfilm.de/mediawiki/index.php?title=TMD_Biss
Das Ganze passte nicht - wie auch? Zahnersatz in 1 und 4 provisorisch eingeklebt. Dann wurde Zahnersatz in den Quadranten 2 und 3 beschliffen, was endgültig in die Katastrophe führte. Zahnarzt wusste nicht weiter.
--- da wäre ich mal vorsichtig, was der Betroffene dazu zu sagen hat.
In 01/07 Zahnarzt für Funktionstherapie aufgesucht. Therapie (Schienentherapie, Physiotherapie)langwierig, aber prozesshaft progressiv erfolgreich,
--- psychobiosozialForumulierungsgedöhnse
mit Beistand eines weiteren, im Auftrag der funktionsbehandelnden Praxis konsultierten ZAs. Derzeitiger Stand: der Weisheitszahn 28 sperrt
--- ich dachte, der ist weg?
den Unterkiefer nach hinten hin, schiebt diesen beim "Zubeissen" immer ein Stück nach vorne, verbliebener Teil der Ursache des ganzen Problems, das auch mit Schiene nicht auflösbar ist. Weitere Behandlung steht an: Weisheitszahn behandeln, Bisslage auf Schiene noch einmal korrigieren und dann Langzeitprovisorien in allen 4 Quadranten.
--- Business as usual, denen fällt auch nichts Neues ein, Hauptsache der Rubel rollt.
Funktionstherapie-Praxis riet mir zu einem Mängelverfahren bezüglich des in 1 und 4 eingebauten, nicht passenden Zahnersatzes, damit es keine Schwierigkeiten gibt mit der Weiterbehandlung in der neuen Praxis.
--- ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Derzeitiger Stand: PEA hat Mängelanspruch zurückgewiesen, eine völlig absurde Entscheidung. Widerspruch ist eingelegt. Ich rechne mit Sozialgerichtsverfahren.
--- und mein lieber Herr Becci, das kann ich Ihnen vorher sagen: den Richter, der sich dann über die fachliche Entscheidung des Prothetik Einigungsausschusses mit immerhin 2 "neutralen" Zahnärzten hinwegsetzt, den möchte ich sehen.
Nur: ich muss schnellstmöglich behandelt werden, ich kann das nicht mehr aushalten, ich habe eine Odyssee hinter mir.
--- was genau können Sie nicht aushalten?
Die Funktionstherapie-Praxis steht in den Startlöchern - und nichts geht weiter. Der PEA hat sich 3!!! Wochen Zeit gelassen, um der KK die praktisch Ein-Satz-Mitteilung über den ablehnenden Bescheid zu machen.
--- normal
Der Zahnersatz, um den es geht, ist provisorisch einzementiert und jederzeit entfernbar - ich verstehe nicht, warum hier keine Lösung des Problems vereinbart wurde.
--- um die nächste Runde in Ihrer "Leidensgeschichte" mit dem nächsten Unsinn ein paar Monate herauszuzögern und das Ganze weg von der Krankenkasse auf Privatbasis zu stellen.
Was kann ich tun? Wie gehe ich vor? Wo außer bei zugelassenen Anwälten kann ich noch Rechtsberatung bekommen? Sind die Ausschüsse der KZV nicht verpflichtet zu einer Frist, innerhalb derer die Bearbeitung eines Mängelverfahrens zu bearbeiten ist? Wie sichere ich meine Ansprüche - der Zahnersatz passt nicht und ich habe unglaublich viel Geld bezahlt! Gibt es Organisationen, die Patienten-Interessen vertreten?
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Nochmal Hallo Herr Becci, noch glauben Sie, geschieht Ihnen bitteres Unrecht. Sie werden ausgebremst, man gönnt Ihnen Ihr gutes Recht nicht, der Vorbehandler ist zu dumm, Ihre spezielle Krankheit zu erkennen, die Gutachter sind gegen Sie, der PEA will Ihnen die ganze Tour vermasseln ...
Das glaube ich aber alles nicht. Ich glaube, dass Ihre Schmerzen von unserer Zunft nicht kurierbar sind. Ich elaboriere jetzt absichtlich nicht, was ich damit meine, denken Sie aber selber mal nach, ob da vielleicht etwas dran stimmen könnte. Meine Vorhersage ist die, dass eine erneute Runde beim "Funktionsspezialzahnarzt" mit Langzeitprovisorien und anschließender "Komplettsanierung" in 2 Jahren Sie genau dahin bringen wird, wo Sie jetzt auch sind.
Es tut mir leid, aber ich sehe das so.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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