Risikofaktoren der Parodontitis
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Risikofaktoren
Obwohl das Immunsystem und die Anwesenheit bestimmter Bakterien die Hauptrolle bei der Entstehung einer Parodontitis spielt, gibt es einige Risikofaktoren, die die parodontale Gesundheit beeinflussen:
* schlechte oder falsche Mundhygiene mit Plaque und Zahnstein
* genetische Prädisposition (in letzter Zeit wurde durch verschiedene Fall-Studien [1], aber auch in transversalen bevölkerungsrepräsentativen Studien[2] der bis dato noch unbekannte große Einfluss genetische Prädisposition für das Krankheitsbild der Parodontitis bewiesen. Hier zeigt sich vor allem der Einfluss von Genotyp-Varianten im Bereich der Gene IL-1α (Interleukin), IL-1β und IL-1RN (Rezeptorantagonist). Dieser Zusammenhang ist auch für das Myeloperoxidase-Gen bekannt.
* Tabakkonsum. Raucher haben verglichen mit Nichtrauchern ein vier- bis sechsfach erhöhtes Risiko, eine Parodontitis zu entwickeln.
* Diabetes mellitus (insbesondere wenn der Blutzuckerspiegel schlecht eingestellt ist. Dieser Aspekt des Diabetes mellitus ist schon seit längerem bekannt und in verschiedenen Studien[3] belegt worden.)
* Lebenspartner mit bestehender Parodontitis (Ansteckung, auch von Mutter auf Kind möglich!)
* Schwangerschaft (durch Hormonumstellung lockert das Bindegewebe auf und das Zahnfleisch schwillt an; Bakterien können leichter in die Tiefe vordringen)
* offene Zahnkaries
* Mundatmung
* Bruxismus (zumeist Stressbedingt)
* allgemeine Abwehrschwäche
* unausgewogene Ernährung (früher spielte Vitaminmangel eine größere Rolle (Skorbut))
* ungünstig lokalisierte Piercings (Lippe, Lippenbändchen, Zunge)
Quelle: Wikipedia
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