Kariesprophylaxe: Fluoride?
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Kariesprophylaxe mit Fluoriden
Hierbei ist die Wirkung der Fluoride wissenschaftlich am besten untersucht und gesichert. Fluoride kommen in natürlichen Mineralien auf der ganzen Welt vor und werden seit Menschengedenken mit der Nahrung und dem Trinkwasser aufgenommen. Allergien oder Unverträglichkeitsreaktionen auf Fluoride sind nicht bekannt. Eine Aufnahme zu großer Mengen kann zu akuter oder chronischer Vergiftung Fluorose führen. Die in der Kariesprophylaxe eingesetzten Fluoride sind zugleich natürliche Spurenelemente. Sie sind an der körpereigenen Immunabwehr beteiligt und damit für die Gesundheit unverzichtbar. Mit dem (giftigen) Element Fluor haben Fluoride so wenig gemein wie etwa das (giftige) Chlor mit dem ebenfalls lebensnotwendigen Chlorid in Form des Kochsalzes (NaCl).
Fluoride entfalten ihre karieshemmende Wirkung über drei Mechanismen:
* die Remineralisation entkalkter Schmelzbereiche wird begünstigt,
* die Vergärung von Zucker in der Mundhöhle wird gehemmt und
* der fluoridreiche Zahnschmelz wird weniger säurelöslich.
Das natürliche Fluoridangebot reicht für den menschlichen Organismus im Allgemeinen aus, für eine ausreichende Kariesprophylaxe sind diese Mengen allerdings zu gering. Deshalb werden Fluoride zusätzlich zugeführt, beispielsweise lokal über Zahnpasta und Mundspüllösungen oder gesamtkörperlich in Form von Tabletten oder spezifisch angereichertem Kochsalz.
Quelle: Wikipedia
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