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Was tun gegen Aphthen?






Behandlung

„Klassische“ Behandlung

Zur Behandlung von Aphthen werden schmerzstillende und entzündungshemmende Mittel angewandt. Sehr gut funktionieren Hexoral, Tenderdol und Deaftol. Auch Solcoseryl Dental Adhäsivsalbe hat durch ihre Haftung auf der Läsion einen positiven Effekt. Schmerzstillende Sprays oder Salben zur lokalen Betäubung beschleunigen aber den Heilprozess nicht. In schweren Fällen kann man mit lokal angewandten Kortisonsalben oder Kortisonhafttabletten (Aftab, verschreibungsfrei) unter Umständen eine Verbesserung erreichen. Tantum Verde (als Spray und zum Gurgeln) ist ein schmerzstillendes und gleichzeitig antibakterielles Medikament (verschreibungspflichtig). Teebaumöl und Pyralvex sowie eine Spülung mit Kamillen- oder Salbeitee sind auch bekannte schmerzlindernde Mittel.




Quelle: Wikipedia
Laserbehandlung

Vom Zahnarzt können Aphten professionell durch Lasertherapie entfernt werden.

Propolis

Einige Anwender berichten von guten Erfolgen mit Propolis. Propolislösung (z.B. 10%ige), zwei- bis dreimal täglich auf die Stelle aufgetragen, scheint länger andauernde schmerzstillende Wirkung zu haben und hinterlässt einen länger haftenden schützenden Film. Das Auftragen ist zwar durch den Alkoholgehalt schmerzhaft, die schmerzlindernde Wirkung scheint jedoch länger andauernd als bei konventionellen lokal anästhetisch wirkenden Mitteln zu sein und hat gleichzeitig kaum negative Auswirkungen auf den Geschmackssinn. Anscheinend wird auch je nach befallener Stelle öfter die Heilungsdauer reduziert.

Offensichtlich wirkt Propolis selbst bei der gleichen Person nicht immer identisch: Es dürfte je nach Art von Aphthe bzw. befallener Stelle Unterschiede geben.

Die längerfristige Einnahme von Propoliskapseln als Kur soll das Wiederauftreten von Aphthen reduzieren. Ein Zusammenhang mit Darmpilzen wird vermutet.

Nebenwirkungen

Propolis kann jedoch für Blütenpollenallergiker zu Problemen führen. Welche Langzeitauswirkung Propolislösung auf Zähne und Mundraum hat, ist nicht bekannt - manche Anwender berichten von geschwollenen, gereizten Schleimhäuten oder einer erhöhten Empfindlichkeit von Zähnen und Zahnfleisch.
Virostatika

Bei bestimmten Fällen von Aphthen dürfte die Einnahme von Virostatika zu einer schnelleren Abheilung führen. Die betreffenden Aphthen dürften daher von Viren ausgelöst oder gefördert sein.
Lakritze

Eine entzündungshemmende Wirkung wird ebenfalls der Lakritze zugesprochen. Sie wird als traditionelle Heilpflanze der westlichen wie auch der chinesischen Medizin bei Geschwüren und Hautunreinheiten eingesetzt. Darüber hinaus wurde im Februar 2005 entdeckt, dass Lakritz Herpesviren bekämpfen kann (siehe medizinische Verwendung der Lakritze), so dass sie unter anderem auch von Zahnärzten zur unterstützenden Behandlung und Bekämpfung von Aphthen empfohlen wird.
Hausmittel

Es gibt verschiedene Hausmittel, denen man eine heilende Wirkung nachsagt, doch sind diese bisher nicht wissenschaftlich untersucht. Daher werden sie im Allgemeinen nicht durch Ärzte empfohlen, die überwiegend den Fachpublikationen folgen.

Einige Patienten berichten dagegen über gute Erfahrungen mit dem Auftupfen von Salbeitinkturen, die zumindest den Schmerz schnell lindern, oder Myrrhentinktur oder die antiseptische Wirkung von Gewürznelken, die im Mund zerkaut und anschließend wieder ausgespuckt werden. Es wurde auch schon berichtet, dass das Auftupfen von morgentlichem Eigenurin zur beschleunigten oder sogar sofortigen Rückbildung der Aphthe geführt habe. Außerdem soll das Essen von einer rohen Zwiebel pro Tag helfen, ebenso wie das gezielte Auftupfen von starkem Alkohol.

Dabei ebnet möglicherweise das direkte Auftupfen auf den Aphthenherd der Selbstheilungskraft der Mundschleimhaut den Weg.

Zumindest für die Behandlung mit reiner Salbeitinktur oder Myrrhetinktur in einem frühen Stadium der Aphthe lässt sich sagen, das die weitere Entwicklung gestoppt und die Krankheitsdauer deutlich verkürzt werden kann, bei den allerersten Anzeichen der Aphthenbildung angewandt wird deren Entstehung häufig sogar ganz verhindert.

In der Hobbythek wurde als weiteres Hausmittel empfohlen: Eine Mischung aus 50 ml Myrrhen-Tinktur und 30ml Blutwurz-Tinktur (Tinctura Tormentillae-70%). In akuten Fällen die Tinktur direkt auf die Aphte mit einer Pipette aufträufeln. Sangre de Grado bzw. Sangre de Drago, ein südamerikanisches Naturheilmittel, dass auf die Aphthe aufgetragen wird, lässt den Schmerz abklingen und beschleunigt die Wundheilung.
Mundhygiene & Wahl der Zahnpasta

In amerikanischen Internetforen finden sich Berichte, dass enzymhaltige Zahnpasten oder solche mit Salzzusatz einen positiven Effekt auf den Heilungsprozess oder die Prophylaxe haben. Generell gilt, dass Betroffene darauf achten sollten, strikte Mundhygiene zu halten. Dazu gehöre u.a., bakterielle Zusatzbelastungen zu vermeiden; beispielsweise nicht mit anderen aus dem gleichen Glas zu trinken.

Rauchen

Durch das Rauchen verzögert sich die Heilung.

Quelle: Wikipedia
Zitronen können auch helfen. Die Zitrussäure ätzt weg und das Vitamin C hilft bei der Heilung. So gehen die Aphthen schneller weg.
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