Zähne im Oberkiefer abgebrochen
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Hallo,
hatte vor ein paar Monaten einen relativ schweren Unfall, bei dem vier Zähne im Oberkiefer (3 Schneidezähne (beide mittleren) und 1 Eckzahn) abgebrochen sind, teilweise nahezu vollständig bis an den Zahnfleischrand. Alle Zähne sind abgestorben und wurzelbehandelt worden, wobei zwar in jedem Zahn entzündliche Prozesse festgestellt wurden, das ganze aber nur mit geringen Schmerzen verbunden war. Die Wurzeln wurden in ca. 9 Wochen insgesamt dreimal behandelt und immer wieder provisorisch gefüllt, mein ZA meinte, da würde nur Geduld helfen; die Entzündungen wurden besser, vollständig weg gingen sie aber nicht. Im Alltag hab ich keinerlei Probleme, von sich aus tut da nix weh. Kann auch normal essen, allerdings spüre ich vor allem bei den mittleren Schneidezähnen, "dass es sie noch gibt", d.h. ganz leichte Aufbiss- oder Berührungsschmerzen, etwa bei leichtem Druck von innen gegen den Zahn. Bei dem Eckzahn spüre ich, wenn ich auf eine bestimmte Stelle rechts neben der Nasenspitze leicht Druck ausübe noch etwas, was sich eher wie ein leichtes Kribbeln als wie ein Schmerz anfühlt.
Schließlich wurden die Wurzeln vor etwas mehr als 2 Wochen gefüllt, nach Ansicht des Röntgenbildes meinte mein ZA, das sähe "deutlich besser aus als befürchtet" mittlerweile. Eine Woche später - vor einer Woche - wurde bei dem mittleren Schneidezahn, dessen Krone quasi komplett weg ist ein Stift für eine Stiftkrone eingesetzt und beschliffen, darüber kam dann ein Plastikzahnimitat. Schmerzen bereitet mir auch das an sich nicht, allerdings ist der Zahnfleischrand innen an diesem Zahn ziemlich berührungsempfindlich und bei größerer Anstrengung spüre ich meinen Puls dort. Mein ZA meinte, das wäre normal, weil das Zahnfleisch nach so einer Behandlung noch gereizt sei, müsste aber in ein paar Tagen weggehen. Sofern die leichten Entzündungen in den Wurzelspitzen in dem nächsten Wochen nicht verschwänden, würde eine WSR stattfinden. Mir macht das schon relativ viel Angst, da ich glaube, dass von den vier Zähnen noch gar keiner wirklich "keimfrei" ist, denn der status quo hat sich, was mein alltägliches Gefühl angeht, seit der Wurzelfüllung vor zweieinhalb Wochen nicht verändert. Daher würde mich interessieren, ob so eine "Restentzündung" auch nach der Wurzelfüllung noch verschwinden kann und welchen Zeitraum man dafür etwa einkalkulieren darf oder ob der Zahn bzw. das Gewebe an der Wurzelspitze sich nach der WF eigentlich schon nach kurzer Zeit so tot wie nur irgendwas anfühlen müssen. Ich hab im Hinterkopf, dass mir trotz Quasi-Schmerzfreiheit eventuell gleich 4 WSR drohen könnten. Auch was die Empfindlichkeit des Zahnfleisches bei dem "Stiftzahn" betrifft, würde mich Ihre Meinung interessieren.
Vielen Dank im voraus
Agnes B.
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