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Hallo,
ich bin 32 Jahre alt und habe seit meinem 14. Lebensjahr einen schiefen Schneidezahn. Im Laufe der Jahre schob sich dieser immer weiter nach vorn(ca.3-4 mm), sodaß ich ihn als extrem störend empfinde. Zusätzlich habe ich trotz regelmäßigen Putzens sehr schlechte Zähne, rechts oben und unten (Backenzähne-Bereich)trage ich bereits zwei Brücken. Ist es generell noch möglich kieferorthopädisch den schiefen Zahn, trotz Brücken und in meinem Alter und des schlechten Zahnbestandes, die Fehlstellung zu beheben? Mein Zahnarzt meinte lieber Zahn raus und überbrücken,nun will er aber nicht den schiefen Zahn ziehen, sondern den nebenstehenden Zahn, der aber gerade steht, jedoch wurzelbehandelt ist. Den schiefen Zahn will er für die Überbrückung benutzen, dies klingt für mich nicht gerade überzeugend, da dieser ja auch viel höher als die anderen Zähne aus dem Zahnfleisch heraustritt.Der KOP meiner Tochter untersuchte mich zwar noch nicht, meinte aber, beim bloßen Hinsehen,daß ich niemals einfach so ziehen lassen sollte. Sind die Kosten für eine Zahnspange höher, als bei einer Überbrückung? Ich vermute eine Abzocke meines Zahnarztes....und bin mir nun ziemlich unsicher!!
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Ihr Zahnarzt hat nicht ganz Unrecht.
Ich würde auch eher einen toten Zahn ziehen als einen lebenden Zahn - auch wenn dieser schief steht, daher kann ich die Entscheidung Ihres Zahnarzes durchaus nachvollziehen. Man bräuchte natürlich genauere Informationen, aber so wie Sie den Fall beschreiben, klingt die Vorgehensweise Ihres Behandlers nicht unvernünftig.
Wenn der schiefe Zahn als Brückenpfeiler herangezogen wird, kann man den Zahn - sofern die Fehlstellung nicht extrem ist - durch Beschleifen und anschließendes Überkronen mit der Brücke sicherlich zufriedenstellend ästhetisch hinbekommen. Vielleicht haben Sie auch ein Foto, damit ich mir das anschauen kann.
Kieferorthopädie ist die andere Variante, aber leider nicht immer möglich.
Dr.Mayr
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