Zahn in Behandlung perforiert



Hallo,

habe einen Backenzahn, der wurzelbehandelt war. Die Amalgan-Füllung war alt und ein Stück Zahn war abgebrochen. Deshalb riet der Zahnarzt zu einer Krone.
Heute wollte er die Füllung entfernen und einen Stift für die Krone einfügen. Dabei hat er allerdings nicht die Wurzel in der Mitte getroffen, sondern sie seitlich perforiert. Er meinte, dass die Füllung zu fest sei.
Nun meinte er, dass ich erstmal ein Vierteljahr warten müsse, dann könne man sehrn ob man eine Krone machen könne.


Ist das ok so? Er hat mit das Röntgenbild gezeigt, dabei ging seine persoration stark seitlich weg, sodass kein Stift gesetzt werden kann.

Ist das ein Kompetenzmangel des Zahnarztes? Ein Fehler seinerseits?

Ich würde mich nun sehr ärgern, wenn eine Krone nicht mehr möglich ist.
Hallo Tomm,

ärgern Sie sich nicht zu sehr, sowas kommt vor. Deswegen ist aber der Zahn noch nicht verloren. Erstens gibt es ein Material "MTA" von Dentsply, das chemisch identisch ist mit gemeinem Portlandzement aus dem Baustoffhandel, nur etwa das 2000 fache kostet, mit dem sich so ein Lapsus ganz gut zuspachteln läßt.

Das bedeutet im Klartext: mit gemeinem Portlandzement aus dem Baustoffhandel geht das auch. Und außerdem wissen wir, dass ein Backenzahn eigentlich keinen Metallstift braucht, damit die Krone dauerhaft hält.

Viele Grüße
_________________
Joachim Wagner
Zahnarzt

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