Wurzelspitzenresektion - wie wird sie durchgeführt?
|
|
|
Technisches Vorgehen
Nach Mobilisierung eines Mukoperiostlappens [Zahnfleischlappen] wird mit einer Kugelfräse unter Kühlung mit physiologischer Kochsalzlösung der Knochen über der Wurzelspitzenregion entfernt [Osteotomie] und der pathologische Befund entsprechend seiner Ausdehnung dargestellt. Das granulomatös entzündliche oder zystische periapikale Gewebe wird entfernt und die Wurzelspitze so weit wie erforderlich gekürzt und geglättet. Am Resektionsquerschnitt wird die Wurzelkanalfüllung auf Dichtigkeit überprüft, ggf. muss die Wurzelkanalfüllung erneuert oder eine retrograde Füllung gelegt werden. Dank verbesserter Operationstechniken (Operationsmikroskop, Ultraschallinstrumente, mikrochirurgisches Instrumentarium) - sind die Erfolgschancen deutlich verbessert worden.
Mit einer Wurzelspitzenresektion einhergehende Operationsrisiken:
* Beschädigung von Nerven (taube Lippe)
* Blutungen
* Verringerte Festigkeit des Zahnes (als Pfeilerzahn für eine Brücke unbrauchbar)
* Eröffnung der Kieferhöhle
* Beschädigung von Nachbarzähnen
Quelle: Wikipedia
|
|
|
|
|
|
| |