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Vorbeugung und Therapie
Phobie als Behandlungserschwernis lässt schon bei der Praxiseinrichtung Wert auf eine entsprechende, angstmindernde Atmosphäre legen. Fragebögen vor der Behandlung enthalten den Punkt in der Regel, um einerseits den Zahnarzt zu informieren. Andererseits zeigt es dem Patienten: das Problem ist bekannt und wird ernst genommen. Entsprechend sind unterschiedliche Möglichkeiten einer Angstminderung anzusprechen. Beruhigungsmittel, eine wirksame Anästhesie bzw. bei Befähigung/Ausbildung auch hypnotische Verfahren lassen sich anbieten, wobei letztere einige Vorbereitungssitzungen benötigen. Letztendlich kann die Angst als psychische Erkrankung nur durch psychologische Therapieansätze gebessert oder geheilt werden.
Bei nur 8-10% der Betroffenen ist eine Vollnarkose erforderlich, den übrigen Patienten kann grundsätzlich durch psychologische Verfahren gut geholfen werden. Es gibt je nach Therapierichtung verschiedene Konzepte (/Mehrstedt). Zahnärzte werden in ihrer akademischen Ausbildung aber nicht professionell im Umgang mit Phobiepatienten geschult. Psychologie ist kein Pflichtfach in der Zahnheilkunde. Darum gibt es noch nicht sehr viele Zahnärzte, die sich psychologisch weitergebildet haben.
Quelle: Wikipedia
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