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Veneers benötigen Vorpräparation der Zähne






das sind ja gleich einige Fragen die zu beantworten sind:

zu 1) Herkömliche Veneers bedurften noch der intensiven Vorpräparation der Zähne. Neue Herstellungsverfahren ermöglichen inzwischen die Anfertigung hauchdünner Veneers vergleichbar mit Kontaktlinsen. Diese Veneers können adhäsiv aufgebracht werden ohne alte Zahnsubstanz wegzunehmen. Beispiele sind www.Lumineers.com oder www.white-veneers.de Wichtig ist jedoch, dass die vorliegende Zahnsituation gesund ist. Also egal ob gefüllt oder ungefüllt oder mit Kronen versehen, es darf keine Karies etc vorliegen.

zu 2) Das ist in der Tat ein komplexes Feld. Zum einen ist es wichtig den Arzt des Vertrauens (aber bitte auch des Könnens) zu finden. Die manuellen Anforderungen an den Zahnarzt sind extrem hoch wenn er für die Applikation von Veneers beschleifen soll. Wir sprechen hier von einem Abtrag von ca. 2-3 mü, also 0,2 bis 0,3 mm. Ehrlich gesagt hat da nicht jeder ein Händchen für und es soll ja keine Halbkrone werden.. Ähnlich anspruchsvoll sieht es für das Labor aus. Eine farblich passende, lichtdurchlässige Keramikschale in dieser "Dünne" herzustellen ist schon eine kleine Kunst und rechtfertigt in der Tat die nicht ganz günstigen Herstellungskosten (Die ja übrigens auch die Fehlversuche beinhalten die mal passieren können..)Neue Technologien wie CAD/CAM etc gibt es auch in der Zahnmedizin und mit Hilfe dieser neuen Möglichkeiten gibt es hochqualitative Alternativen wie bereits oben erwähnt.
Achten sollte man auf die Verwendung hochqualitativer Materialien. Leuzitverstärkte Feldspatkeramik z. Bsp. bietet langlebige Eigenschaften. Auch eine gewährte Garantie des Herstellers bürgt für Qualität. Im besten Fall speichert der Hersteller sogar sämtliche Patientendaten der Veneers digital. So kann im Falle einer Beschädigung durch einen Unfall etc. das entsprechende Veneer ohne erneute Farbnahme, Abdrücke usw. hergestellt werden.

zu 3) Drei Veneers sehen im Mund sicherlich seltsam aus, da das Auge sicher einen minimalen Unterschied warnehmen würde. Es eignen sich eher Paare von 4,6,8 oder sogar 10 Veneers, je nach Lachsituation. Pro Veneer kann man Kosten in Höhe zwischen 800 und 1200 € erwarten. Je nach Lage und Klientel der Praxis. Nur wenn es kein reiner ästhetischer Eingriff ist besteht die Chance, dass die Kasse einen Teil der Kosten übernimmt. Im Allgemeinen sind Veneers eine reine Selbstzahlerleistung.

zu 4) Im Vorgespräch mit dem Zahnarzt lohnt es sicher zu fragen wie viele Veneers er so im Monat setzt. Weniger als 5-6 Veneerpatienten ist sicher nicht so optimal. Auch die Homepages verschiedener Hersteller geben manchmal Aufschluss, da Sie Expertenzahnärzte ausweisen..

zu 5) Weiße Flecken lassen sich durch die Veneers überdecken. Entfernen könnte man sie indem der Rest des Zahnes ähnlich weiss wird durch Bleaching.. Ist aber überflüssig wenn Veneers appliziert werden.

zu 6) Keine schädigenden, es ist halt eine reine optische Sache und hängt mit dem ästhetischen Grundempfinden des Patienten zusammen.

zu 7) Unmittelbares Zähneputzen nach dem Essen, speziell von säurehaltigen Lebensmitteln (O-saft. frische Zitrone, Essiggurken etc )VERMEIDEN. Entgegen dem weit verbreiteten Glauben ist Zähneputzen hier nicht angebracht. Erst muss ein normaler pH Wert des Mundmilieus wieder hergestellt werden, dann Zähneputzen. Hier können Zahnpflegekaugummis in der Tat helfen. (Mit Xylitol)

Nicht zu feste Putzen.
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