Schmerzen nach dem Einsetzen einer Einlagefüllung
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Guten Tag,
ich habe folgendes Problem:
Ursprünglicher Befund:
37,47: insuffiziente Kunststofffüllungen mussten ausgetauscht werden (jetzt Inlays).
16,17: Karies wurde entfernt und mit Dentin-adhäsive Füllungen versorgt
26,27: Karies wurde entfernt und es wurden Inlays geplant.
Behandlungsablauf:
Zahn 16 und 17 wurden zuerst behandelt. Aufgrund der kleinen Kavitäten entschied man sich für Dentin-adhäsive Füllungen.
Nach zwei Wochen wurde der Zahn 26 zunächst mit einer Aufbaufüllung versorgt. Nach einer Woche bekam ich bei diesem Zahn eine starke Kälte- und Wärmeempfindlichkeit (habe ich auch bei anderen Zähnen, aber nicht so stark, dass es bis zum Nerv zieht). Nach ein paar weiteren Tagen brauchte es auch keine Wärme oder Kälte mehr. Bereits beim Trinken von zimmertemperierten Flüssigkeiten tat mir der Zahn weh - sonst nicht. Der Zahnarzt erstellte ein Röntgenbild und schlug eine Wurzelkanalbehandlung vor (in 2 Sitzungen). Für die Inlays an den Zähnen 37,47 sowie 26,27 wurden dann Abdrücke genommen und die Zähne mit Provisorien versorgt.
Der Zahn 26 blieb nach der 2. Wurzelbehandlung ruhig. Ein Aufbissschmerz hinderte mich jedoch beim Kauen bzw. ich konnte die Kieferhälften auf der betroffenen Seite gar nicht erst zusammenbeißen.
Nach zwei Wochen wurden die Provisorien entfernt und die Inlays eingesetzt. Wenige Stunden später habe ich folgende Probleme:
Zahn 16 und 17 (oder einer von beiden, schwer einzuschätzen) sowie Zahn 47 haben extreme Kälte- und Wärmeempfindlichkeit. Ich verstehe dabei nicht, warum nun plötzlich Zahn 16 und 17 Probleme machen, die bereits vor knapp zwei Monaten mit Dentin-adhäsive Füllungen versorgt wurden. Bei der jetzigen Behandlung wurden sie gar nicht berührt. Was ist also los? Das Schlimme ist, dass ich in drei Tagen für drei Wochen in Urlaub fliege und ich Angst habe, dass nun wieder eine oder gar mehrere Wurzelkanalbehandlungen erforderlich werden. Was soll ich tun? Ich fürchte den Gang zum Zahnarzt. Und aufgrund der ganzen Komplikationen habe ich auch das Vertrauen verloren. Vor der Behandlung hat mir eigentlich kein Zahn weh getan.
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Nachtrag:
Weil mir das ganze jetzt doch zu "heiß" wurde, habe ich meinen Zahnarzt angerufen. Er sagt, dass er erstmal abwarten würde. Ich solle selber mal mit einem Teelöffel vorsichtig an die betroffenen Zähne klopfen und beobachten was passiert.
Inzwischen war ich an der frischen Luft und habe gemerkt, dass sogar das Einatmen von kalter Luft einen sehr unangenehmen Reiz bei dem unteren Zahn 47 auslösen kann.
Jetzt bin ich völlig verunsichert.
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Hallo Michael, Sie schrieben:
ich habe folgendes Problem:
Ursprünglicher Befund:
37,47: insuffiziente Kunststofffüllungen mussten ausgetauscht werden (jetzt Inlays).
16,17: Karies wurde entfernt und mit Dentin-adhäsive Füllungen versorgt
26,27: Karies wurde entfernt und es wurden Inlays geplant.
Behandlungsablauf:
Zahn 16 und 17 wurden zuerst behandelt. Aufgrund der kleinen Kavitäten entschied man sich für Dentin-adhäsive Füllungen.
Nach zwei Wochen wurde der Zahn 26 zunächst mit einer Aufbaufüllung versorgt. Nach einer Woche bekam ich bei diesem Zahn eine starke Kälte- und Wärmeempfindlichkeit (habe ich auch bei anderen Zähnen, aber nicht so stark, dass es bis zum Nerv zieht). Nach ein paar weiteren Tagen brauchte es auch keine Wärme oder Kälte mehr. Bereits beim Trinken von zimmertemperierten Flüssigkeiten tat mir der Zahn weh - sonst nicht. Der Zahnarzt erstellte ein Röntgenbild und schlug eine Wurzelkanalbehandlung vor (in 2 Sitzungen). Für die Inlays an den Zähnen 37,47 sowie 26,27 wurden dann Abdrücke genommen und die Zähne mit Provisorien versorgt.
Der Zahn 26 blieb nach der 2. Wurzelbehandlung ruhig. Ein Aufbissschmerz hinderte mich jedoch beim Kauen bzw. ich konnte die Kieferhälften auf der betroffenen Seite gar nicht erst zusammenbeißen.
Nach zwei Wochen wurden die Provisorien entfernt und die Inlays eingesetzt. Wenige Stunden später habe ich folgende Probleme:
Zahn 16 und 17 (oder einer von beiden, schwer einzuschätzen) sowie Zahn 47 haben extreme Kälte- und Wärmeempfindlichkeit. Ich verstehe dabei nicht, warum nun plötzlich Zahn 16 und 17 Probleme machen, die bereits vor knapp zwei Monaten mit Dentin-adhäsive Füllungen versorgt wurden.
--- da narrt Sie Ihr Trigeminus auf doppelte Weise. Zum einen haben zwar die Zähne 16 und 17 aufgrund der Vorbehandlung mit Ätzmittel, Primer, Bonder und unter Zugspannung stehendem Komposit auf nacktem Dentin eine leichte Pulpitis abbekommen. Das Signal wird aber jetzt bösartig hochverstärkt durch den zusätzlichen Reiz, der vom 47 ausgeht.
Bei der jetzigen Behandlung wurden sie gar nicht berührt. Was ist also los? Das Schlimme ist, dass ich in drei Tagen für drei Wochen in Urlaub fliege und ich Angst habe, dass nun wieder eine oder gar mehrere Wurzelkanalbehandlungen erforderlich werden. Was soll ich tun?
--- abwarten
Ich fürchte den Gang zum Zahnarzt. Und aufgrund der ganzen Komplikationen habe ich auch das Vertrauen verloren. Vor der Behandlung hat mir eigentlich kein Zahn weh getan.
--- in 4 Wochen wird das hoffentlich auch wieder so sein - ohne weitere Maßnahmen. Entgegen den Behauptungen der Kunststoff und Keramik Verarbeiter sind die verwendeten Materialen keineswegs stressfrei und ungefährlich für die Pulpa des Zahns. Aber die meisten Zähne überleben die Prozedur. Ein Zeitrahmen von 4 bis 8 Wochen ist realistisch zum Überprüfen des Nachlassens der Beschwerden.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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