schwere Probleme nach Extraktion,Verzweiflung



Hallo!
Vor über einer Wo wurde ein bereits immer wieder entzundener Zahn nach mehrmaligen Wurzelbehandlungen gezogen: 6er links unten.
Zyste konnte dabei mit entfernt werden, Entzündung war sehr stark, trotz Spritzen noch Schmerzen.(in den 4 Wochen 2mal verschiedene Antibiotika für jeweils 10 Tage)
nach 5 Tagen keine Besserung, weiterhin sehr starke Schmerzen, Wunde wurde erneut ausgekratzt angeblich Knochenhautentzündung.(Zahnarzt ist auch ausgebildeter Kieferchirurg)
Wunde verheilt aber vorbildhaft, Schmerzen kann ich somit langsam lokalisieren,aber nicht immer. Fest steht:
5er und 7er daneben reagieren heftig auf Klopfen, ausserdem Dauerschmerz, der sich anfühlt als würden beide Zähne explodieren.Pochen und Stechen.
7er reagierte nicht mehr auf Vitaltest, ich konnte keinerlei Kälte mehr verspüren, 5er auch fast nicht.7er bekam nun ein Medikament hinein, wurde aber nicht wurzelbehandelt da ich Bohren noch spüren konnte und mein Zahnarzt meint er lebt noch u man kann den Zahn viell beruhigen?aber er reagiert ja gar nicht mehr auf Kälte?da stimmt doch was nicht?
ich verbringe seid über 4 wochen fast jeden Tag beim Zahnarzt u werde langsam wahnsinnig.
Panorama-Röntgen und Einzelröntgen des damaligen 6er wurde vor 4 Wochen gemacht seid dem nichts mehr geröngt?!
Mein Zahnarzt sagt in 4 Wochen kann sich am Röntgenbild nichts neues zeigen, so schnell könne sich keine neue Entzündung an der Wurzelspitze bilden.stimmt das?
und kann es sein, dass beide Nachbarzähne von der Extraktion so schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden dass sich der Nerv entzunden hat?(das Ziehen hat ne gute 3/4 Stunde mit hebeln gedauert)Denn es ist dieses typische Pochen und Stechen, und ich habe schon sehr viel hinter mir was Zahnbehandlungen angeht.
Das wirklich seltsame ist wenn ich eine schmerzstillende Tablette in die Wunde des gezogenen 6er ( weil ich manchmal immer noch nicht weiß woher der Schmerz kommt) bekomme beruhigen sich auch die beiden anderen?!
wäre sehr sehr dankbar für eine 2.Meinung
mit freundlichen Grüßen
chrisi
Hallo Chrissi, Sie schrieben:

Hallo!
Vor über einer Wo wurde ein bereits immer wieder entzundener Zahn nach mehrmaligen Wurzelbehandlungen gezogen: 6er links unten.
--- Verdachtsmoment 1: wirklich entzündet?

Zyste konnte dabei mit entfernt werden, Entzündung war sehr stark, trotz Spritzen noch Schmerzen.
--- Verdachtsmoment 2: UK Leitungsanästhesie plus drumherum schafft eigentlich jeden Entzündungszustand

(in den 4 Wochen 2mal verschiedene Antibiotika für jeweils 10 Tage)
nach 5 Tagen keine Besserung,
--- Verdachtsmoment 3: kann das noch vom Zahn sein?

weiterhin sehr starke Schmerzen, Wunde wurde erneut ausgekratzt angeblich Knochenhautentzündung.(Zahnarzt ist auch ausgebildeter Kieferchirurg)
--- Verdachsmoment 4: glaube ich nicht mehr

Wunde verheilt aber vorbildhaft, Schmerzen kann ich somit langsam lokalisieren,aber nicht immer. Fest steht:
5er und 7er daneben reagieren heftig auf Klopfen, ausserdem Dauerschmerz, der sich anfühlt als würden beide Zähne explodieren.Pochen und Stechen.
--- kein Verdacht mehr, sondern Beweis: Ihre Formulierung "Explodieren, Pochen und Stechen"


7er reagierte nicht mehr auf Vitaltest, ich konnte keinerlei Kälte mehr verspüren, 5er auch fast nicht.
--- der Kältetest ist nur relativ aussagefähig, niemals absolut. Es gibt Patienten, die merken an 32 Zähnen nichts, gar nichts - und die leben alle noch.

7er bekam nun ein Medikament hinein, wurde aber nicht wurzelbehandelt da ich Bohren noch spüren konnte und mein Zahnarzt meint er lebt noch u man kann den Zahn viell beruhigen?aber er reagiert ja gar nicht mehr auf Kälte?da stimmt doch was nicht?
--- kann man nicht daraus schließen.

ich verbringe seid über 4 wochen fast jeden Tag beim Zahnarzt u werde langsam wahnsinnig.
--- daraus kann man aber viel schließen: a) das ist entschieden zu lange, b) das ist die falsche Fachrichtung, c) so wird das nichts, so kommen Sie nicht weiter.


Panorama-Röntgen und Einzelröntgen des damaligen 6er wurde vor 4 Wochen gemacht seid dem nichts mehr geröngt?!
Mein Zahnarzt sagt in 4 Wochen kann sich am Röntgenbild nichts neues zeigen, so schnell könne sich keine neue Entzündung an der Wurzelspitze bilden.stimmt das?
--- Ja

und kann es sein, dass beide Nachbarzähne von der Extraktion so schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden dass sich der Nerv entzunden hat?(das Ziehen hat ne gute 3/4 Stunde mit hebeln gedauert)
--- NEIN !

Denn es ist dieses typische Pochen und Stechen, und ich habe schon sehr viel hinter mir was Zahnbehandlungen angeht.
--- "sehr viel hinter mir" ist übrigens Verdachtsmoment 5


Das wirklich seltsame ist wenn ich eine schmerzstillende Tablette in die Wunde des gezogenen 6er ( weil ich manchmal immer noch nicht weiß woher der Schmerz kommt) bekomme beruhigen sich auch die beiden anderen?!
--- was ein weiterer Beweis für meine Verdachtsdiagnose ist: Neuropathie des Trigeminus links unten (3. Ast, links).

------------------------------------------------
Sie brauchen jetzt zuerst eine Akutbehandlung, und Ihre eigene Formulierung "sehr viel hinter mir" zeigt auch, dass eine Prophylaxe = Dauerbehandlung medikamentöser Art anzuraten ist.

Die Akutbehandlung ist bei mir Diclofenac 100mg Tabletten 3 Stück pro Tag gut verteilt, damit muss der Schmerz innerhalb eines Tages auf die Häfte runter, sonst muss die Behandlung geändert werden.

Melden Sie sich bitte, wenn Sie näheres wissen wollen.

Viele Grüße
_________________
Joachim Wagner
Zahnarzt

www.zahnfilm.de
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
Vielen Dank für ihre Antwort!
Gestern bekam ich bereits eine Überweisung in die Kieferchirugie um eine Knochenmarksentzündung auszuschliessen.
Der Oberarzt der Station hat sich alles genau angesehen u meinte ich habe eine Wundheilungsstörung gehabt. Problem dass sich kein Blutpfropfen gebildet hat.Aber ganz sicher keine Knochenmarksentzündung.

ich habe alles nach der Extraktion und 1.Auffrischung berücksichtigt, allerdings wurde mir von meinem arzt angeraten soviel wie möglich zu spülen bereits nach ein paar stunde der Extraktion bzw 1.Auffrischung der Wunde.Was natürlich ein Fehler war, wie ich jetzt weiß.Deshalb hätte ich diese furchtbaren Schmerzen gehabt, weil die Wunde zwar oberflächlich eine Heilung anzeigte aber nicht der Knochen selbst.
Gestern wurde zum 2.mal aufgefrischt u mir das Spülen sozusagen erstmal verboten.
Ausserdem Behandlung mit Laser.Schmerzen haben gestern zum ersten mal abgenommen, heute morgen sind sie wieder da und zum erstenmal mit einer Schwellung was mich leicht beunruhigt.
Allerdings sind die Schmerzen schwächer als sonst nämlich ohne Pochen und Stechen der beiden anderen Zähne.
Morgen bekomme ich noch eine Laserbehandlung und dann sollte sich alles langsam beruhigen so der Arzt.Die Schmerzen an den Nachbarzähnen haben ihn nicht weiter verwundert, da er meinte die Schmerzen können durchaus auf die anderen beiden übergehen ohne dass diese tatsächlich etwas haben.
Was mich verwundert: Wunde auffrischen nach jeweils fast 1 Woche beginnender Wundheilung, bringt das noch etwas?sollte soetwas nicht gleich gemacht werden wenn der arzt sieht es ist kein richtiger Blutpfropfen vorhanden?Und wie sieht so ein blutpfropf eigentlich aus?kann man das als laie mit Spiegel erkennen? Zur zeit sehe ich ganz unten eine kleine dunkelrote Schicht??Werde mir auch diesmal keine schmerzstillende Tablette vom Zahnarzt einsetzen lassen da diese laut Zahnarzt ähnlich einem Aspirin ist und Acetylsalecylsäure enthält.Kann mir gut vorstellen dass auch das den Blutpfropfen zerstört hat.Was passiert wenn der Blutpfropfen wieder nicht hält?Kann der Knochen trotzdem heilen?
vielen dank.
mit freundlichen Grüßen
chrisi
PS.: was ich vergessen habe, es beruhigt sich immer noch für einige zeit durch Kühlen der Wunde.
sollte wirklich der Trigeminus beleidigt sein, würde dass denn einfaches kühlen überhaupt noch helfen können?
und hätte dann seid laserbehandlung das Pochen u Stechen aufhören können?
mit freundlichen Grüßen
ach ja und Entzündung konnte eindeutig festgestellt werden sowie die Zyste, war alles auch gut am röntgen erkennbar, selbst als laie konnte ich die schwarzen schatten um die wurzeln vor Extraktion gut erkennen.
beim röntgen gestern in der Kieferchirugie, war ausser den gezogenen wurzeln nichts mehr zu sehen!auch keine Entzündung an nachbarzähnen.(auch wenn mir klar ist Röntgen ist nicht eindeutig aber zumindest Entzündung beim ehem.6er war weg)
werde morgen ja nochmal hinfahren bzgl lasertherapie u anfragen ob eine Überweisung in die Neurologie möglich ist.bzw meinen Zahnarzt=Kieferchirugen ebenfalls fragen da ich weiß dass er einige Zeit lang als Neurologe tätig war.
schmerzen sind, mich wundert es nicht, wieder nicht auszuhalten.Allerdings nicht mehr an 5 und 7 sondern eindeutig an ehem.6er.
ich denke auch dass eine medikamentöse behandlung nicht umgänglich ist.Schmerzen sind ja nun nach insg. 6 Wochen schon bald chronisch.Bin erst 26 habe insgesamt sehr schlechte Zähne aber das halte ich wirklich nicht mehr lange durch.Und Antibiotika lass ich mir zur zeit nicht mehr Verschreiben, vergass dass ich davor auch schon welche bekam also insgesamt ein monat!ebenso brufen 600 Parkemed ibuprofen, seractil forte, habe alles durch nichts wirkt mehr ausser der tablette die dirket in die Wunde kommt
liebe Grüße
Chrisi

Neues Thema | Antwort erstellen



Ähnliche Beiträge
Immer noch Schwellung neben Nase nach WB am 1 1er Frontzahn.
Schmerzen nach Beschleif-Sitzung
nach Wurzelbehandlung zahn ausgehöhlt
zahnschmerzen nach wurzelbehandlung
Schmerzen nach Behandlung --> Gutachter
Schmerzen nach neuer Füllung
Probleme nach Extraktion aller 8er
Zahn nach Wurzelbehandlung nicht verschlossen
Schmerzen nach einsetzen der Brücke
starke schmerzen nach wurzelbehandlung