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Hallo liebe Helfer,
icha habe vor 2Wochen an den hinteren 2 Backenzähnen (link oben)neue Amalgamfüllungen bekommen.
Seitdem habe ich starke Schmerzen...allerdings nicht direkt in den beiden Zähnen.
Es fing gleich nach Abklingen der Betäubung an,daß die ganze linke Seite anfing wehzutun und auch einzelne Zähne auf der rechten Seite. Die rechte Seite hat sich nach einem Tag wieder beruhigt aber die linke Seite hat sich bis in den Bereich der Eckzähne ausgebreitet und wurde auch wärmeempfindlich.Mein Doc hat mir dann erstmal Fluorlack drauf und noch ne Spritze an die gebohrten Zähne zur Beruhigung, hat aber nicht wirklich was gebracht.Er hat auch nochmal geröntgt und gesagt, dass die Plomben an sich nicht zu nah am Nerv sind.
Habs dann erstmal mit Paracetamol und danach Ibuprofen probiert hat aber nicht wirklich was gebracht. Allmählich hat sich der Schmerz dann noch weiter verschlimmert (was mir davor fast nicht möglich schien :)) und sich bis in den Schläfen/Augenbereich bzw. Nacken/Brustbereich ausgebreitet. Auch der ganze linke Gesichtsbereich wurde total druckempfindlich (Druck von der Stärke Hand drauflegen).
Ein erneuter Besuch beim Doc brachte dann nur die Überweisung zum Neurologen, da er nicht konkret ausmachen konnte, welcher Zahn der Schuldige ist und er mehr von einem neuralgischen Problem ausging.
Er gab mir dann noch Tramadol, was zumindest die Schmerzen lindert..mich aber leider nen ganzes Stück neben der Spur laufen lässt.
Beim Neurologen war dann leider auch nix konkretes auszumachen, er meinte nur , dass ich aufpassen sollte, nicht dass es Herpes ist und schickte mich in die Zahnklinik.
Diesen Montag war ich dann in der Zahnklinik (ab hier ist´s etwas undetailliert , da mir durch das Tramadol der Tag nur so leicht breiförmig in Erinnerung ist :)), die haben dann nochmal geröntgt, die Zähne abgeklopft und den vorletzten als auffällig beim Klopfen identifiziert. Dann sagten sie, dass die eine Plombe, wohl doch ziemlich nah am Nerv wäre und von der einen Füllung ein leichter Grat Richtung Zahnfleisch geht und dieses wohl reizt.
Den haben sie dann schnell abpoliert, ne Paste gegen Entzündung ins Zahnfleisch und noch alles mit FLuorlack versiegelt un dne Wurzelbehandlung angedroht.
Jedenfalls war das dass erste, was eine Reaktion zur Folge hatte. Am Abend war ich schmerzfrei und hab das erstemal wieder durchgeschlafen. Der Dienstag war dann auch ok und Mittwoch gings wieder los mit dem schwindenden Fluorlack. Schmerzmässig ist es momentan so, das es ohne Schmerzmittel erträglich ist und auch nur noch der eine Zahn schmerzt. Druckempfindlichkeit der Backe war schon am Montagabend weg.
Allerdings reagiere ich jetzt auf Kälte..nicht mehr auf Wärme und das schon bei einem zu heftigen Einatmen.
Also bin ich heute noch mal in die Zahnklinik getrabt...man hat ja Hoffnung...und war dort bei nem andern Doc wie am Montag und der fragt mich, ob ich noch Lyrica nehme. Da ich keine Ahnung hatte, was das ist, hat er mir erst mal die Überweisung vom Neurologen gezeigt, wo was von Verdacht auf Trigemiusreizung stand :roll: .
Irgnwdwie ist er da dann aber auch drüber hinweggegangen, hat mich noch mal fleissig mit heiss und kalt Test gequält, auf den ich auch sehr stark reagiert habe an dem Zahn und gesagt, dass es wohl eine irreversible Pulpitis ist und wir wohl um ne Wurzelbehandlung nicht rumkommen.
Habe jetzt noch mal Fluorlack bekommen, was wieder eine Verbesserung des Kältereizes zur Folge hat, aber ich schätze mal auch nur, weil es wie ein Pflaster wirkt.
Irgendwie hab ich das Gefühl, das sich keiner wirklich um die Diagnose des anderen kümmert und ich als Laie dem vollkommen ausgeliefert bin.
Ich hatte schon mal eine Wurzelbehandlung und zähle die zu den schlimmsten Erlebnissen, die ich je hatte(und mit knapp 40 hatte ich schon ein paar)
Mein Zahnarzt ist erst nächste Woche wieder da und ich wäre Ihnen für jeden Tip oder Ratschlag sehr verbunden, vielleicht muss es ja doch keine Wurzelbehandlung sein...andererseits will ich mich nicht noch wochenlang auf Verdacht durchschleppen.
Mit freundlichen Grüssen
Holger
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Hallo Holger,
Sie schrammen gerade an einer Fortsetzungsgeschichte ohne Ende vorbei. Ich ahne was kommen wird, wenn ein unbedarfter Behandler meint, Ihnen mit einer Wurzelbehandlung weiterhelfen zu können: Sie kommen vom Regen in die Traufe.
Mein ernstgemeinter Rat ist der: Aussitzen und wenn die Schmerzen mit Ibuprofen nicht gut auszuhalten sind, dann die Diclofenac dazunehmen.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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Hallo Herr Wagner,
erstmal danke für die schnelle Antwort!
An was für einen Zeitraum denken Sie da so,wenn Sie von aussitzen reden?
Die Diclofenac sind glaub ich verschreibungspflichtig und schlagen die nicht auch auf den Magen?
Wobei ich mal probieren werde, wie es im Moment mit den Ibuprofen ausschaut, die haben zwar letze Woche gar nichts geholfen, von meinem Gefühl her, aber da waren die die Schmerzen auch gefühlte 80 Prozent schlimmer, wie im Moment.Momentan hilft auch ganz gut die Backe zu kühlen, wenn die Schmerzen auftauchen. Es ist irgendwie ein dauerndes auf und ab(besser kann ich´s im Moment leider nicht ausdrücken).
Vielen Dank
Holger
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