Hedstroemfeile abgebrochen und nicht informiert.
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Hallo, ich habe folgendes Problem:
Ich habe mich wegen eines Schmerzes im Kiefergelenk, das zum Ohr/Genick und Unterkiefer schmerzte an meinen Zahnarzt gewendet.
Dieser schickte mich dreimal nach Hause nachdem er mich abgetastet hatte und nichts feststellen konnte.
Beim vierten mal weil ich wohl zu penetrant war und der Schmez mich zum Wahnsinn brachte (gefolgt von einem Knacken und Schnalzen des Gelenkes)röntgte er nochmals und meinte dann das einer der vorderen Backenzähne die Ursache sein muss.
Daraufhin bekam ich eine Wurzelbehandlung die nach der ersten Sitzung rein gar nichts an den Symptonem änderte.
Bei der zweiten Behandlung verspürte ich plötzlich einen stechenden Schmerz wie er sonst auch auftritt wenn die Feile zu tief rein geht.
Der lies bis zum Ende der Behandlung nicht nach. Ich informierte ihn und er meinte das geht weg. Die folgende Nacht schlief ich rein gar nicht und ging am nächsten Tag wieder dort hin. Ich sagt das es sich so anfühlt wie wenn was die ganze Zeit drückt und piekt. Er öffnete nochmals und bohrte und machte fast 2 Stunden dran rum. Währedndessen bettelte ich schon um eine Betäubung, da es dermaßen schmerzte und ich bin weis Gott nicht wehleidig.
Trotz Betäubung verspürte ich noch einen Restschmerz der aber wirklich auszuhalten war.
Das ganze ging noch weitere dreimal so und zum Schluss vershloss er den Zahn und sagte es ist alles ok. Das komische Gefühl im Zahn blieb,war aber erträglich geworden. Er meinte das das noch ne Weile anhalten kann. Seitdem das waren immerhin fast 2 Monate war jedesmal wenn ich auf etwas hartes Biss ein pieksen und zeiehn im Zahn zu verspüren. Das hielt sogar manchmal ein paar Tage an.
Nachdem ich mich einer Freundin anvertraut hatte die Zahnarzthelferin ist, meinte die ich soll mal woanders nachsehen lassen.
Das tat ich und der Arzt rief nach dem Röntgen erst mal alle Kollegen herbei um denen das Bild zu präsentieren. Da steckte eine ca. 2cm lange Feile drin und drückte wohl auf den Nerv. Das Teil haben sie mir dann in fast 2 Stunden rausgeholt. Dabei kam Blut und ne Menge Schmerz mit. Allerdings brauchte er mir gar nicht zu sagen das er sie hat, das spürte ich auch so. Wie wenn man einen Spreisser der tief steckt rauszieht. Sofortige Erlösung vom Schmerz war da. Hat zwar noch ein paar Tage gedauert bis Ruhe einkehrte, aber das wars. Naja und nebenbei hat er noch nen vierten Kanal übersehen, den mein jetziger Zahnarzt mir noch gemacht hat.
Nur habe ich nun folgendes Problem. Das ganze hat mich 700€ gekostet um die Feile rausholen zu lassen.
Kann ich die irgendwie von dem Verursacher übernehmen lassen? Denn die Chance es wieder zu revidieren(wenn auch ohne mein Wissen) hatte er insgesammt dreimal und informiert über sein Missgeschick hatte er mich auch nicht.
Das grenzt doch fast schon an Körperverletzung, zumal ich jedesmal auf Schmerzen hinwies und bei der dritte Behandlung sagte das da was drinsteckt, so wie es sich anfühlt, wo er mich nur anlachte und meinte ich würde fantasieren, was soll da schon drin sein.
Ich will kein Schmerzensgeld oder sonstwas ich will nur das er die Folgebehandlung übernimmt und eventuell noch von der Innung eine Abmahnung bekommt, das das nicht noch nem anderen passieren kann.
Komischerweise wenn ich mich an die Zahnärztekammer wende ist keiner zuständig. Frage ich andere Zahnärzte wiegeln die auch ab. Ist da sowas wie verschwiegendheit untereinander? Will keiner dem anderen etwas "anhängen"?
Irgendwie fühle ich mich deswegen alleine gelassen, da alle sich abwenden und nichts damit zu tun haben wollen.
Ich hoffe das ich wenigstens hier etwas Hilfe bekomme.
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Hallo Frau Gast, Sie schrieben:
Hallo, ich habe folgendes Problem:
Ich habe mich wegen eines Schmerzes im Kiefergelenk, das zum Ohr/Genick und Unterkiefer schmerzte an meinen Zahnarzt gewendet.
Dieser schickte mich dreimal nach Hause nachdem er mich abgetastet hatte und nichts feststellen konnte.
Beim vierten mal weil ich wohl zu penetrant war und der Schmez mich zum Wahnsinn brachte (gefolgt von einem Knacken und Schnalzen des Gelenkes)
--- das hat mit einem Zahn gar nichts zu tun.
röntgte er nochmals und meinte dann das einer der vorderen Backenzähne die Ursache sein muss.
Daraufhin bekam ich eine Wurzelbehandlung die nach der ersten Sitzung rein gar nichts an den Symptonem änderte.
--- der ist es nicht.
Bei der zweiten Behandlung verspürte ich plötzlich einen stechenden Schmerz wie er sonst auch auftritt wenn die Feile zu tief rein geht.
Der lies bis zum Ende der Behandlung nicht nach. Ich informierte ihn und er meinte das geht weg. Die folgende Nacht schlief ich rein gar nicht und ging am nächsten Tag wieder dort hin. Ich sagt das es sich so anfühlt wie wenn was die ganze Zeit drückt und piekt. Er öffnete nochmals und bohrte und machte fast 2 Stunden dran rum.
--- da paßt doch ganz grob was nicht. Merksatz 1: niemals innerhalb von 48 Stunden an den gleichen Zahn nach einer VitE (Vitalexstirpation). Das gibt nur Unsinn. Wenn da Dolomo nicht reicht, stimmt die Diagnose nicht.
Währedndessen bettelte ich schon um eine Betäubung, da es dermaßen schmerzte und ich bin weis Gott nicht wehleidig.
Trotz Betäubung verspürte ich noch einen Restschmerz der aber wirklich auszuhalten war.
Das ganze ging noch weitere dreimal so und zum Schluss vershloss er den Zahn und sagte es ist alles ok. Das komische Gefühl im Zahn blieb,war aber erträglich geworden. Er meinte das das noch ne Weile anhalten kann. Seitdem das waren immerhin fast 2 Monate war jedesmal wenn ich auf etwas hartes Biss ein pieksen und zeiehn im Zahn zu verspüren. Das hielt sogar manchmal ein paar Tage an.
Nachdem ich mich einer Freundin anvertraut hatte die Zahnarzthelferin ist, meinte die ich soll mal woanders nachsehen lassen.
Das tat ich und der Arzt rief nach dem Röntgen erst mal alle Kollegen herbei um denen das Bild zu präsentieren. Da steckte eine ca. 2cm lange Feile drin und drückte wohl auf den Nerv.
--- NEIN. Auf den Nerv drücken geht nicht, weil genau an der Stelle kein Nerv ist.
Das Teil haben sie mir dann in fast 2 Stunden rausgeholt. Dabei kam Blut und ne Menge Schmerz mit. Allerdings brauchte er mir gar nicht zu sagen das er sie hat, das spürte ich auch so. Wie wenn man einen Spreisser der tief steckt rauszieht. Sofortige Erlösung vom Schmerz war da.
--- So haben Sie es möglicherweise in Erinnerung. Wenn Sie aber mal genau in sich hineinhören, werden Sie feststellen, dass jetzt - heute, in diesem Moment - sich der Zahn wieder ganz genau so anfühlt, wie vor dem Entfernen des Edelstahl Bruchstücks.
Hat zwar noch ein paar Tage gedauert bis Ruhe einkehrte, aber das wars. Naja und nebenbei hat er noch nen vierten Kanal übersehen, den mein jetziger Zahnarzt mir noch gemacht hat.
--- ist modern heute, überall 4 Kanäle zu finden
Nur habe ich nun folgendes Problem. Das ganze hat mich 700€ gekostet um die Feile rausholen zu lassen.
Kann ich die irgendwie von dem Verursacher übernehmen lassen? Denn die Chance es wieder zu revidieren(wenn auch ohne mein Wissen) hatte er insgesammt dreimal und informiert über sein Missgeschick hatte er mich auch nicht.
--- Ich sehe keine Möglichkeit, den Vorbehandler für die Nachbehandlung zahlen zu lassen. a) wissen wir nicht, wann das Teil abgebrochen ist, b) ist aus Ihrer Darstellung relativ sicher, dass die Schmerzgeschichte mit der Wurzelbehandlung mehr oder weniger nicht zusammenhängt - Sie sagen selber, dass nach Entfernung des Zahnnervs in der ersten Sitzung sich der starke Schmerz nicht geändert hat, was die 99,9% sichere Schlußfolgerung zuläßt, dass es der Zahn nicht schuld war.
Das grenzt doch fast schon an Körperverletzung, zumal ich jedesmal auf Schmerzen hinwies und bei der dritte Behandlung sagte das da was drinsteckt, so wie es sich anfühlt, wo er mich nur anlachte und meinte ich würde fantasieren, was soll da schon drin sein.
--- er war überfordert und am Ende der Fahnenstange.
Ich will kein Schmerzensgeld oder sonstwas ich will nur das er die Folgebehandlung übernimmt und eventuell noch von der Innung eine Abmahnung bekommt, das das nicht noch nem anderen passieren kann.
Komischerweise wenn ich mich an die Zahnärztekammer wende ist keiner zuständig. Frage ich andere Zahnärzte wiegeln die auch ab. Ist da sowas wie verschwiegendheit untereinander? Will keiner dem anderen etwas "anhängen"?
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Ich sehe Ihren Fall mit gemischten Gefühlen: Für Sie scheint es eine klare einfache handwerklich fehlerhafte Behandlung zu sein: Metallbohrer abgebrochen, also Schmerzen, also Nachbehandlung, also Kostenübernahme. Für mich sieht das Ganze deutlich anders aus: Sie haben zuerst starke Schmerzen, die ganz sicher nicht von dem behandelten Zahn kommen. Dann kommt eine Serie von verzweifelten Versuchen des Erstbehandlers mit mechanischen Mitteln Ruhe zu schaffen, was logischerweise nicht funktionieren kann. Dann geht der ursprüngliche Schmerz von alleine zurück, aber nicht ganz weg und die Restschmerzen führen Sie auf ein kleines Stückchen sterilen Edelstahls in einer Wurzel zurück. Und genau das ist nicht zulässig. Eingebaute Metallstücke im Körper verursachen keine Schmerzen, wie die Hunderttausenden von Implantaten im Mund jedes Jahr beweisen.
Tut mir Leid, aber Besseres hab e ich auch nicht zu bieten.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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Hallo,
danke für die Antwort.
Was die Schmerzen im Kiefer angeht, so habe ich von meinem neuen Zahnarzt eine Schiene erhalten, weil mein Gelenk aufgrund einer Fehlstellung einfach überlastet war. Das hätte sich wohl schon lange angebahnt, kam aber erst jetzt richtug zur Geltung. Seit ich das Ding trage nachts, ist nach ein paar Tagen Ruhe eingekehrt.
Sprich der Zahn wars definitiv nicht.
Was die Schmerzen angeht im Zahn. Ich bin kein Experte, aber es herrschte seit der zweiten Sitzung ein Druckgefühl im Zahn und beim zubeisen war er empfindlich in Richtung pieken. So fühlte es sich an.
Er meinte das sei einfach nur überempfindlich. Mein neuer meinte das könnte auch daher kommen das die Feile nicht nur einfach im Zahn steckte, sondern bis ganz runter ging zu den Blutgefäßen und Nerv.
Hatte ja dank dem alten schon drei Wurzelbehandlungen und wusste somit wie sich sowas anfühlt. Immer wenn er bis ganz runter ging und man zusammenzuckte, wusste er das es tief genug ist. Oder wenn die Feile voll mit Blut war, meinte er das reicht. Es fühlte sich immer an als wenn die Feile gleich zum Unterkiefer rauskommen würde.
Genauso eine Reizung trat ja bei der zweiten Behandlung auf und herschte dann eine Nacht penetrant vor. War vollgepumpt mit Ibuprofen 800 um überhaupt ein Auge zu zubekommen. Tabletten nehm ich sonst eher überhaupt nicht.
Bei der dritten Behandlung die ja dann aufgrund der Schmerzen am nächsten Tag erfolgte wars ebenfalls übelst zu Beginn.
Naja, es ist scheinbar wirklich so, das das unter dem Motto "Pech gehabt" abzulegen ist.
Vielleicht vergleiche ich zu sehr mit dem handwerklichen, wo wenn ich Mist baue dafür gerade stehen muss. Wobei das meist nur materialleer Schaden ist. Beim persönlichen Schaden durch den Zahnarzt gilt der Vergleich wohl nicht. Fragt sich was schwerer wiegt?
Zumindest habe ich meine Lektion gelernt.
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hallo Gast,
wahrscheinlich musst du das leider unter dem Motto
"Pech gehabt" abhaken...
Im Übrigen gibt es viele Fälle
, in denen "Metallteile" durchaus - wenn sie falsch sitzen und evtl. Nerven treffen - Schmerzen
verursachen. Auch bei Implantaten...
Denn auch aus dem Knochen jedes Körperteils
werden Schmerzen übertragen - siehe Hüfttransplantationen.
Du sagst ja , daß du Deine Lektion gelernt hast.
Mach was draus : Such Dir einen guten Arzt-
und viel Glück
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Hallo Gast,
nochwas vergessen:
Es gibt durchaus Backenzähne mit 4! Kanälen -
das ist keine MODE, sondern lange wissenschaftlich
bekannt.
Was das Andere betrifft :
schau doch mal unter Paragraph 10 (ich glaube es war 10)der Zahnärzte.
Aber auch hier gilt , wie bei Allem im Leben:
Nicht alle sind gleich..
ALLES GUTE
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