Implantate: Konische oder parallele Formen?
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Entwicklungen
Seit einigen Jahren geht der Trend zu Implantatformen, deren unteres Ende verjüngt ist (konische Schraubenimplantate). Diese Implantatgeometrie kommt der natürlichen Wurzelform am nächsten und scheint insbesondere bei Sofortimplantationen sinnvoll, um die vorhandenen knöchernen Strukturen zu schonen. Allerdings finden parallelwandige Implantate bei Sofortimplantationen im Bereich der Spitze des leeren Zahnfachs den einzigen Halt, weil dort ihr Durchmesser größer ist, als bei konischen Implantaten. Auf diese Weise wird dort zwar mehr Knochensubstanz als bei wurzelförmigen, konischen Implantatgeometrien verbraucht, was für den Patienten auch eine etwas höhere Belastung bedeutet, eine Verankerung ohne Friktion ergibt jedoch keine ausreichende Primärstabilität. Operationstechnisch sind konische, wurzelförmige Implantate zudem mit Nachteilen behaftet, weil die Einsetztiefe durch die Form des Implantats nicht variabel den operativen Verhältnissen angepasst werden kann. Durch die Vielzahl verschiedener Durchmesser und Längen lässt sich auch bei Sofortimplantation eine primäre Stabilität mit konischen Implantaten erreichen, wodurch der oben geschilderte Trend bestätigt wird.
Quelle: Wikipedia
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