Wurzelbehandlung als Therapie der apikalen Parodontitis
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Wurzelbehandlung als Therapie der apikalen Parodontitis
Die Therapie besteht in einer Wurzelbehandlung. Da auch die Pulpitis mit einer Wurzelbehandlung geheilt wird, ist in der Praxis die genaue Differentialdiagnose zwischen Pulpitis und apikaler Parodontitis nicht so wichtig. Diese Differentialdiagnose ist mehr von akademischem Interesse. Vor der Wurzelbehandlung reicht es also, den Zahn genau zu lokalisieren und festzustellen ob eine Pulpitis und/oder apikale Ostitis vorliegt.
Die Lokalisation des richtigen Zahnes kann manchmal erstaunlich schwierig sein. Obwohl gewöhnlich nur ein einziger Zahn erkrankt ist, geben die Patienten den Klopfschmerz an zwei benachbarten Zähnen an.
Alternativ zur Wurzelbehandlung ist auch eine Therapie durch Extraktion des Zahnes zu erwägen. Insbesondere, wenn schon stärkerer marginaler Knochenabbau, starke Zahnlockerung oder eine starke kariöse Zerstörung der Krone vorliegt. Allerdings wurden für deutsche Kassenpatienten seit 2005 die Indikationen für Wurzelbehandlungen im Seitenzahnbereich stark eingeschränkt.
Quelle: Wikipedia
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