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Hallo.
Ich hatte vor einigen Tagen einen Zahnarzt-Termin, bei dem mir ein Zahn mit Karies im Anfangsstadium behandelt wurde.
"Wenn wir da nichts machen, haben Sie mit dem Zahn in 2 Jahren Probleme", sagte der Arzt.
So wie ich es selbst mitbekommen hatte, hat er die Komposit-Füllung normal gelegt:
- Zahn aufgebohrt
- Ätzgel aufgetragen
- Einwirken lassen (ca. 2 Minuten, in denen er Small-Talk mit der Assistentin betrieb über meinen Kopf hinweg)
- Ätzgel weggesprüht und Reste abgesaugt
- Erste Füllschicht (Bonding)eingebracht und mit Licht ausgehärtet
- Zweite Füllschicht aufgebracht und ausgehärtet, danach abgeschliffen und poliert.
Soweit ok. Doch nach der Behandlung merkte ich schon eine Stunde später, dass irgendwas nicht stimmte. Obwohl die Spritze eigentlich noch wirkte und mein rechter Oberkiefer noch betäubt war, verspührte ich tief im innern des Zahns ein seltsames Gefühl, welches sich darin äußerte, dass ich das Verlangen hatte, irgendwo reinzubeißen, nur damit das weggeht.
Als die Spritze dann nachließ, wusste ich was es war: Zahnschmerz. Nicht stark, eher unterschwellig, im Hintergrund. Doch sobald man auf den Zahn drückt, auch nur leicht, tut es weh. Harte Dinge kauen geht überhaupt nicht, der Schmerz ist dann regelrecht stechend..
Jetzt habe ich hier und andernorts gelesen, dass das von der Komposit-Füllung kommen kann und dass sich sowas bis zur Pulpitis mit Wurzelbehandlung ausweiten kann.
Das will ich um jeden Preis vermeiden!
Mit Amalgam hatte ich nie Probleme. Wäre das eine Option, die teure und doch nur mehr leid als Nutzen verursachende Komposit-Füllung wieder raus und gutes altes Amalgam als Füllung verwenden?
Ich will nicht warten, bis es zu spät ist. Ich wechsel sowieso den Zahnarzt, weil das ist nicht das erste Mal, dass ich nach der Behandlung Probleme habe und der Arzt weigert sich, Amalgam als Füllmaterial zu verwenden...
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Hallo bofh, Sie schrieben:
Hallo.
Ich hatte vor einigen Tagen einen Zahnarzt-Termin, bei dem mir ein Zahn mit Karies im Anfangsstadium behandelt wurde.
"Wenn wir da nichts machen, haben Sie mit dem Zahn in 2 Jahren Probleme", sagte der Arzt.
So wie ich es selbst mitbekommen hatte, hat er die Komposit-Füllung normal gelegt:
- Zahn aufgebohrt
- Ätzgel aufgetragen
- Einwirken lassen (ca. 2 Minuten, in denen er Small-Talk mit der Assistentin betrieb über meinen Kopf hinweg)
- Ätzgel weggesprüht und Reste abgesaugt
- Erste Füllschicht (Bonding)eingebracht und mit Licht ausgehärtet
- Zweite Füllschicht aufgebracht und ausgehärtet, danach abgeschliffen und poliert.
Soweit ok. Doch nach der Behandlung merkte ich schon eine Stunde später, dass irgendwas nicht stimmte. Obwohl die Spritze eigentlich noch wirkte und mein rechter Oberkiefer noch betäubt war, verspührte ich tief im innern des Zahns ein seltsames Gefühl, welches sich darin äußerte, dass ich das Verlangen hatte, irgendwo reinzubeißen, nur damit das weggeht.
Als die Spritze dann nachließ, wusste ich was es war: Zahnschmerz. Nicht stark, eher unterschwellig, im Hintergrund. Doch sobald man auf den Zahn drückt, auch nur leicht, tut es weh. Harte Dinge kauen geht überhaupt nicht, der Schmerz ist dann regelrecht stechend..
--- in dieser ausgeprägten Form lese ich das nur alle 2 Wochen einmal. Aber es kommt vor, kann ich Ihnen sagen.
Jetzt habe ich hier und andernorts gelesen, dass das von der Komposit-Füllung kommen kann und dass sich sowas bis zur Pulpitis mit Wurzelbehandlung ausweiten kann.
Das will ich um jeden Preis vermeiden!
Mit Amalgam hatte ich nie Probleme. Wäre das eine Option, die teure und doch nur mehr leid als Nutzen verursachende Komposit-Füllung wieder raus und gutes altes Amalgam als Füllung verwenden?
--- so ist es. Schmerzen unmittelbar nach dem Ende der Anästhesie weisen darauf hin, dass es sich nicht um eine bakterielle Infektion handelt, sondern um eine Riss/Spannungs Geschichte, also etwas mechanisches.
Ich will nicht warten, bis es zu spät ist. Ich wechsel sowieso den Zahnarzt, weil das ist nicht das erste Mal, dass ich nach der Behandlung Probleme habe und der Arzt weigert sich, Amalgam als Füllmaterial zu verwenden...
--- Ganz grundsätzlich bin ich Ihrer Meinung, dass Amalgam die Zähne a) nicht schädigt, b) viel länger hält und c) auch noch viel weniger techniksensibel ist als Kunststoff. Trotzdem rate ich für die nächsten Tage doch etwas zum Abwarten. Es kann nämlich sein, dass der Zahn sich innerhalb von 2 Wochen beruhigt. Dann würde ich keine weiteren Maßnahmen veranlassen. Wenn das nicht der Fall ist, okay, dann Amalgam.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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