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einer "Aneinanderreihung unglücklicher Geschehnisse" - so die Aussage des behandelnden Zahnarztes.
die Geschichte hat mit einer Behandlung begonnen, bei welcher 2 Zähne in den Zahnzwischenräumen kariös waren und behandelt wurden.
zu Beginn wollte die Betäubung einfach nicht wirken und wurde 5 mal wiederholt, bis wirklich die ganze linke Seite über Stunden taub war. An den beiden betreffenden Backenzähnen (links unten- 5er und 7er) wurde das Karies entfernt und dabei der dazwischen liegende Backenzahn "mit angebohrt", um an alle beschädigten stellen kommen zu können (also ein gesunder zahn in Mitleidenschaft gezogen). die drei Zähne sind mit Kunststoff gefüllt worden.
ca. 4 Wochen später begann die Seite im Unterkiefer unaufhörlich zu schmerzen. nach etlichen Röntgenbildern, auf welchen die Zahnnerven vollkommen gesund aussahen, wollte der Zahnarzt auf Verdacht die Zahnnerven entfernen. (eigene Aussage des Zahnarztes: „durch die gleichzeitige Behandlung der Zähne könne man nicht feststellen, welcher Zahn der Verursacher für die Schmerzen sei und müsse nun nach dem Ausschlussverfahren vorgehen).
dieser Behandlung habe ich (inzwischen unter Opium stehend) nicht zugestimmt und ein MRT des Unterkiefers hat gezeigt, das der trigeminusast entzunden ist.
erst eine homöopathische Behandlung konnte mich mehr oder weniger von den Schmerzen und dem Opium befreien.
ein zweites Kontroll-MRT wurde bisher nicht gemacht.
nun ist das Zahnfleisch an dem letzten Backenzahn angeschwollen und der Zahn minimal beweglich. deshalb habe ich dem Zahnarzt wieder einen Besuch abgestattet und nun war die Ansage: "der Zahnnerv ist abgestorben. deshalb bildet sich jetzt eine Entzündung um den Zahn herum. der Nerv muss so schnell als möglich entfernt werden, um den Zahn erhalten zu können. jeder Wurzelkanal kostet, wenn man es richtig macht, noch mal 30euro extra."...
(Klopftest wurde gemacht, keine schmerzen. auf dem Röntgenbild konnte man nichts erkennen.
aber leider auch keinerlei Empfindung/Reaktion bei dem Kältetest. auf meinen Wunsch wurde der Kältetest am 6er und 5er auch gemacht, 6er hat reagiert, 5er nicht)
auf Nachfrage der Ursache, wie ein Zahnnerv eines Zahnes der vor einem halben Jahr ein "kleines Loch hatte" absterben kann, bekam ich zur Antwort "unglückliche Aneinanderreihung von Zufällen/Geschehnissen"
ich finde die Geschehnisse im Zusammenhang gesehen komisch und weis jetzt nicht mehr weiter. ist die Wurzelbehandlung notwendig, hat er damit recht?
(noch zur info: da ich zu diesem Zahnarzt gewechselt bin, nachdem ein anderer mir aus versehen einen Zahn "durchgebohrt" hatte, habe ich gerade auch kein wirkliches vertrauen darin, wieder zu wechseln .... )
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