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Lieber Hr. Wagner,
wäre schön, Sie könnten mir kurz eine Frage zur Wurzelkanalbehandlung beantworten.
Bei wurden im Rahmen einer WKB zwei medikamentöse Einlagen gemacht. Erst mit Calcium(?) und nun (nachdem die Schmerzen blieben) mit CHKM. Der Zahnarzt meinte, beim nächsten Termin direkt endgültig abfüllen zu wollen, falls Schmerzreduktion eintritt.
Meine Frage: Ist das nicht zu früh???? Ich hätte gerne eine weitere Medikamenteneinlage bis zur def. Abfüllung. Es handelt sich bei mir um einen Zahn, der seit Jahren tot ist und eine Entzündung an der Wurzelspitze aufweist.
Ich bin bereit, die Mehrkosten zu tragen. Kann ich das dem Zahnarzt anbieten?
Danke, Grüße von Carola
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Hallo Carola,
auf jeden Fall. Das lohnt sich - für Sie. Und ich glaube, Ihr Zahnarzt wird es nach erstem merkwürdigen Staunen auch kapieren.
Ich rechne übrigens die Med (=medizinische Einlage) als BEMA Abrechnungsposition ab und führe die private "Phys" in der gleichen Sitzung durch, für die ich kassiere. Falls Ihr Zahnarzt Bedenken hat, bei der Endodontie Zuzahlungen zu akzeptieren, drucken Sie das hier.
Lieber Kollege/in
seit Monaten (eher länger) ist im Bundesausschuß zwischen Krankenkassen und Zahnärzten im Gespräch, die Endodontie (wie jetzt schon die Füllungstherapie) mit Zuzahlungsmöglichkeiten auszustatten. Das hat den Hintergrund, dass die schroffe Entscheidung zwischen der Wurzelbehandlung als Kassenleistung oder reiner Privatleistung sich in der Praxis als sehr fragwürdig herausgestellt hat. Es gibt zu viele Graufälle. Zusammen mit vielen Kollegen aus www.logies.de Zahnärzte Newsgroup führe ich seit mehr als einem Jahr bereits diese Zuzahlungspraxis mit Wissen der örtlichen Krankenkassen hier durch - ohne erkennbaren Protest.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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Herzlichen Dank, Hr. Wagner!
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