Anhaltende und wechselnde Zahnschmerzen
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Seit 2 Jahren bin ich nun schon schmerzgeplagt- und sowohl zwei Zahnärzte als auch eine ganzheitliche Kieferothopädin konnten mir bislang nicht wirklich helfen. Alles fing damit an, dass ich vor ca. 2 Jahren erst "elektrisierende" dann zunehmend starke anhaltende Schmerzen im rechten Oberkiefer bekam. Welcher Zahn es war, könnte erst einmal nicht festgestellt werden- das Röntgenbild und der Vitalitätstest waren ok. und somit beschränkte sich die Behandlung auf Fluoridieren von drei nebeneinander liegenden Backenzähnen.Als ich dann an einem Wochenende heftigste Schmerzen bekam, wurde am Montag darauf der hinterste Backenzahn aufgebohrt- und siehe da, dort wurde dann ein kleiner, aber tiefer Riss bis zum Nerv entdeckt. Der Zahn wurde wurzelbehandelt und erst einmal schien alles ausgestanden zu sein. Aber weit gefehlt- un begann erst mein Martyrium. Nachdem nämlich dieser besagter Zahn eine Woche zum erneuten Säubern wieder geöffnet wurde, hatte ich danach die heftigsten neuralgischen Schmerzen ,die man sich vorstellen kann.Der Zahnarzt konnte mir diesbezüglich nicht weiterhelfen- er meinte,dass die Wurzelbehandlung erfolgreich gewesen sei und die Beschwerden wohl eine Überreaktion der Nerven wäre. Die Behandlung beschränkte sich daher auf die Einnahme von starken Schmerztabletten. Nach ca. 1 Woche konnte ich wieder einigermaßen am Leben teilhaben- der Zahn selbst wurde jedoch nicht wirklich beschwerdefrei.Daher wurde dieser Zahn bis heute nicht wieder geöffnet und somit bislang nicht wurzelgefüllt. Nach ca. 4 Monaten begann dann der Nachbarzahn zu schmerzen- die gleiche Prozedur wie beim Nachbarzahn begann- inklusive der neuralischen Schmerzen nach dem ersten Säubern eine Woche nach der Wurzelbehandlung selbst. Auch dieser Zahn wurde, weil er nie ganz beschwerdefrei wurde, nicht
wurzelgefüllt. Dafür jedoch vor 3 Monaten dann letztendlich extrahiert- darunter befand sich, wasauf dem Röntgenbild nicht deutlich sichtbar war, ein ziemlich großer Entzündungsherd, welcher komplett entfernt wurde. Nur leider bin ich deshalb bis heute nicht schmerzfrei- sowohl der wurzelbehandelte Nachbarzahn als auch der Zahn vor der "Lücke" spielen immer wieder verrückt. Der "unbehandelte" Zahn reagiert auf kalt und heiss- jedoch immer nur sehr kurz- der wurzebehandelte reagiert audf Druck und sondert immer wieder einen bitteren Gschmack ab. Und nun habe ich auch noch auf der linken Seite zwei Zähne, die "spinnen". Einen wurzelbehandelten, der plötzlich schmerzt (drückender Schmerz- vor allem bei Belastung und bevorzugt abends auftretend). Dabei muss ich aber dazu sagen, dass ich auch ziemlich erkältet bin und dabei dann stets auch Beschwerden mit den Nebenhöhlen habe. Der andere Zahn (Eckzahn im Unterkiefer) reagiert unheimlich stark auf kalt- allerdings immer nur ganz kurz. Alles in allem tut mir irgendwie immer irgendein Zahn oder eine zahnregion weh und irgendwie weiß ich gar nicht mehr, wie es weitergehen soll. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen?????
Liebe Grüße
Djamila
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Hallo djamila, Sie schrieben:
Seit 2 Jahren bin ich nun schon schmerzgeplagt- und sowohl zwei Zahnärzte als auch eine ganzheitliche Kieferothopädin konnten mir bislang nicht wirklich helfen. Alles fing damit an, dass ich vor ca. 2 Jahren erst "elektrisierende" dann zunehmend starke anhaltende Schmerzen im rechten Oberkiefer bekam. Welcher Zahn es war, könnte erst einmal nicht festgestellt werden- das Röntgenbild und der Vitalitätstest waren ok.
--- soweit alles vernünftig
und somit beschränkte sich die Behandlung auf Fluoridieren von drei nebeneinander liegenden Backenzähnen.Als ich dann an einem Wochenende heftigste Schmerzen bekam, wurde am Montag darauf der hinterste Backenzahn aufgebohrt- und siehe da, dort wurde dann ein kleiner, aber tiefer Riss bis zum Nerv entdeckt.
--- ich möchte hier ein Fragezeichen anbringen. Leider lese ich zu oft Rechtfertigungen der Behandler bezüglich dessen, was sie gerade tun, bei dem sich mir immer der Verdacht aufdrängt: ist das wirklich plausibel? Die wollen das dann so sehen.
Der Zahn wurde wurzelbehandelt und erst einmal schien alles ausgestanden zu sein. Aber weit gefehlt- un begann erst mein Martyrium. Nachdem nämlich dieser besagter Zahn eine Woche zum erneuten Säubern wieder geöffnet wurde, hatte ich danach die heftigsten neuralgischen Schmerzen ,die man sich vorstellen kann.
--- das spricht gegen den "Riss" als Ursache
Der Zahnarzt konnte mir diesbezüglich nicht weiterhelfen- er meinte,dass die Wurzelbehandlung erfolgreich gewesen sei und die Beschwerden wohl eine Überreaktion der Nerven wäre. Die Behandlung beschränkte sich daher auf die Einnahme von starken Schmerztabletten. Nach ca. 1 Woche konnte ich wieder einigermaßen am Leben teilhaben- der Zahn selbst wurde jedoch nicht wirklich beschwerdefrei.Daher wurde dieser Zahn bis heute nicht wieder geöffnet und somit bislang nicht wurzelgefüllt.
--- und damit ist der schon mal weg vom Fenster.
Nach ca. 4 Monaten begann dann der Nachbarzahn zu schmerzen- die gleiche Prozedur wie beim Nachbarzahn begann- inklusive der neuralischen Schmerzen nach dem ersten Säubern eine Woche nach der Wurzelbehandlung selbst. Auch dieser Zahn wurde, weil er nie ganz beschwerdefrei wurde, nicht
wurzelgefüllt. Dafür jedoch vor 3 Monaten dann letztendlich extrahiert- darunter befand sich, wasauf dem Röntgenbild nicht deutlich sichtbar war, ein ziemlich großer Entzündungsherd,
--- auch das glaube ich eher nicht
welcher komplett entfernt wurde. Nur leider bin ich deshalb bis heute nicht schmerzfrei- sowohl der wurzelbehandelte Nachbarzahn als auch der Zahn vor der "Lücke" spielen immer wieder verrückt. Der "unbehandelte" Zahn reagiert auf kalt und heiss-
--- lassen Sie um Gottes willen keinen Zahnarzt an diesen Zahn !
jedoch immer nur sehr kurz- der wurzebehandelte reagiert audf Druck und sondert immer wieder einen bitteren Gschmack ab.
--- das wundert mich jetzt nicht.
Und nun habe ich auch noch auf der linken Seite zwei Zähne, die "spinnen". Einen wurzelbehandelten, der plötzlich schmerzt (drückender Schmerz- vor allem bei Belastung und bevorzugt abends auftretend). Dabei muss ich aber dazu sagen, dass ich auch ziemlich erkältet bin und dabei dann stets auch Beschwerden mit den Nebenhöhlen habe.
--- und bevor Sie zum HNO gehen, kann ich Ihnen schon telediagnostisch sagen, was der findet: nichts.
Der andere Zahn (Eckzahn im Unterkiefer) reagiert unheimlich stark auf kalt- allerdings immer nur ganz kurz. Alles in allem tut mir irgendwie immer irgendein Zahn oder eine zahnregion weh und irgendwie weiß ich gar nicht mehr, wie es weitergehen soll. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen?????
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Sie beschreiben eine abgerundete klassische Neuropathie Ihres Gesichtsnervs speziell dessen 2. Astes auf der rechten Seite und beginnend jetzt auch der linken Seite. Deswegen tun Ihre Oberkieferzähne abwechselnd weh und die Kieferhöhlen. Das passt absolut 100%ig. Alle Details finden Sie auf meiner Homepage. Schauen Sie sich da mal etwas genauer um. Dann diskutieren wir weiter.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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