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Ich habe im letzten Zahn hinten oben eine ziemlich tiefe Kunstofffüllung. Letzten Mittwoch wurde am darunterliegenden Zahn eine Füllung gemacht. Zwei Tage später bekam ich dann Zahnschmerzen, die ich nicht gut lokalisieren konnte. Im Notdienst wurde dann eine Roentgenaufnahme gemacht: keine Entzündung vorhanden. Mir wurde dann nur die Höhe der neuen Füllung korrigiert. Ich hatte dann auch tatsächlich einen Tag mehr oder weniger Ruhe.
Da die Zahnschmerzen seit gestern aber wieder voll da sind, war ich heute bei meinem Zahnarzt:
Der hinterste Zahn oben ist jetzt sehr klopfempfindlich, auf den Kältetest hat er nicht reagiert. Er hat den Zahn mit irgendwas eingestrichen und eine lokale Beteubung gesetzt. Wenns nicht besser wird soll die Wurzel gezogen werden.
Die Zahnschmerzen sind nicht pochend, eher stechend, bohrend. Sie treten immer Phasenweise auf und strahlen in der gesamten linken Kieferhälfte aus (Oben und unten). Wenn ich mich hinsetzte/hinlege wirds schlimmer. Ich hab auch oft das Gefühl, dass die Schmerzen von Zahn zu Zahn wandern. Ibuprofen hilft nur teilweise. Mit erhobenen Kopfkissen kann ich aber gut schlafen.
Kann es sein, dass die Schmerzen auch wo anders herrühren? Laut Röntgenbild gibt es ja keine Entzündung und es pocht nicht.
Ist es in dem Fall sinnvoll eine Wurzelbehandlung zu machen, wenn sich die Schmerzen nicht bessern?
Und: Kann so etwas durch eine zu hohe Füllung ausgelöst werden?
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