Anhaltende und wechselnde Zahnschmerzen, Teil 3
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Hallo Herr Wagner,
nochmals vielen lieben Dank für Ihre raschen, aber vor allem nachvollziehbaren Antworten auf all meine Fragen- Sie können sich gar nicht vorstellen, wieviele Internetseiten, Bücher etc. ich schon "durchgestöbert" habe auf der Suche nach einer Lösung für mein Problem. Von den zahlreichen Besuchen bei 2 Zahnärzten, einer Kieferothopädin einer Heilpraktikerin und einem Neurologen mal ganz zu schweigen. Wie gesagt, ich war bereits bei einem Neurologen, welcher zugleich auch Psychotherapeut ist (meine ZÄ hat mich vor ca. 1 Jahr wegem dem Verdacht einer psychosomatischen Ursache meiner Beschwerden dorthin überwiesen- sie meinte meine Schmerzen könnten durch stressbedingtes Pressen und Knirschen bedingt sein).Darüber hinaus habe ich auch eine Überweisung zur Kieferorthopädie bekommen- wegen Zahnfehlstellungen und Kiefergelenksproblemen.
Und nun kommt "der Hammer": Der Neurologe hat nach einem ausgiebigen Gespräch und Abtasten des Gesichts eine Trigeminusneuralgie ausgeschlossen- von Neuropathie des Trigeminus hat er nichts erwähnt. Er war dagegen der Ansicht, dass meine Symptome psychischer Natur wären und bot mir eine Hypnosetherapie an. Darüber hinaus hat er mir dann ein Rezept für Gabapentin gegeben- das sollte ich nehmen, wenn ich die Schmerzen nicht mehr aushalten könnte- das Medikament würde die Schmerzempfindlichkeit senken. Aber wie gesagt, das Rezept habe ich ohne eine konkrete Diagnose erhalten. Und als ich dann den Beipackzettel des Medikaments gelesen habe, war mir klar, dass ich mir das nicht antun möchte, ohne eine konkrete Diagnose. Nachdem ich jedoch nun Ihre Antworten gelesen habe, werde ich noch mal zu einem Neurologen gehen und alles mit diesem durchsprechen.Zwei Fragen habe ich jedoch noch zum Schluss: Ich war ja auch bei einer Kieferorthopädin, und diese hat mir, nach umfangreichen und auch kostspieligen Voruntersuchungen, einen Kostenvoranschlag (fast 4000 Euro)für kieferortopädische Maßnahmen wie Zahnnregulierung (=Aufrichtung der Oberkieferschneidezähne mit fester Spange), Aufbissschiene etc.u.a. zur Entlastung des Kiefergelenks gemacht. Wie soll ich damit umgehen- Sie haben mir ja geraten, erst einmal keinen Zahnarzt mehr an meine Zähne zu lassen- und irgendwie habe ich selbst auch das Gefühl, dass eine kieferorthopädische Maßnahme wie eine "feste Spange" meine Beschwerden verschlimmern könnte. Die zweite Frage lautet: Sie haben in Ihrer ersten Antwort geschrieben, dass mein wurzelbehandelter Backenzahn, welcher bis heute nicht wurzelgefüllt ist, "weg vom Fenster" ist. Also werde ich diesen- früher oder später- ziehen lassen müssen- damit habe ich mich auch schon abgefunden. Aber stellt so ein Zahn nicht eine Belastung für den gesamten Organismus dar und sollte dieser dann nicht schnellstmöglich entfernt werden??
Liebe Grüße und nochmals vielen herzlichen Dank für Ihre Bemühungen
Djamila
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hallo djamila,
ich bin oft in diesem forum und mir fällt auf,dass bei dir immer wieder neue probleme dazukommen ...
du hast ja nun schon 2 ZÄ , Neurologen usw. hinter dich gebracht - demnächt wirst du wahrscheinlich bei einem ganzheitlichen ZA landen - und dann gehts erst richtig los... noch mehr unterschiedliche diagnosen- und noch irreführender für dich.du schreibst DR:WAGNER sagte erstmal alles in ruhe lassen-dann laß es auch!!
und was deinen Backenzahn angeht: wenn TIMBUKTU nicht hilft dann WSR(wurzelspitzenresektion).ansonsten extrahieren.punkt und aus-.
ein gut gemeinter rat: vielleicht hat der letzte neurologe wirklich recht und es könnte psychosomatische ursachen haben (weil man durch deine immer wiederkehrenden mit immer neuem sachverhalt stellenden fragen,die endlos lang sind und letzendlich doch zu keinem befriedigendem ergebnis führen)langsam den eindruck hat du frisst dich da regelrecht hinein...
also versuch doch bitte erstmal zur ruhe zu kommen.
liebe grüsse und alles,alles gute
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Hallo Djamila,
Sehe das so ähnlich wie der Schreiber vor mir.
Du studierst alles ganz genau ,wie z.B. Beipackzettel von Medikamenten und wenn man was finden will ,findet man immer was... Auch eine einfache Aspirin wird dann lebensbedrohlich..
Und was Deinen Backenzahn angeht hat DR.WAGNER klar gesagt:Der ist fertig.
Man sollte Körper und Geist auch mal eine Ruhepause gönnen.
Gruß,Manny
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Hallo "Gast",
lieben Dank für deine Antwort auf meine Anfrage/n. Möchte dir nur mitteilen, dass ich eine (alleinige) psychosomatische Ursache für meine Probleme eigentlich ausschließen kann (ich bin von Beruf Sozialpädagogin und somit, was Psychsomatik betrifft, nicht ganz"unbedarft"). Bis vor ca. 2 Jahren war ich ein ausgeglichener, fest im Leben stehender Mensch, der sich auch von alltäglichen Problemchen und Sorgen nicht aus dem Gleichgewicht bringen hat lassen. Dann kamen die Schmerzen- und jeder, der an diesem "Mist" leidet (siehe Patientenforen) weiß, wie stark sich das aufs alltägliche Leben auswirken kann. Das heisst nicht, dass man gar nichts mehr "auf die Reihe kriegt"- aber man ist dadurch schon ganz schön "eingeschränkt"- vor allem, wenn man dann mal wieder von heftigeren Schmerzattacken heimgesucht wird. Und da nützt es dann auch nichts, "zur Ruhe zu kommen". Ich hatte nämlich schon öfters längere, relativ "ruhige" Phasen und dann wurde es doch wieder schlimmer. Im Moment geht es mir ganz gut- das vor allem aber deshalb, weil ich endlich ein Forum gefunden habe, das mir etwas Klarheit in mein Beschwerdebild gebracht hat. Nichts ist nämlich letztendlich schlimmer, als die Ungewissheit über die Ursache der Beschwerden.
Liebe Grüße und Danke für die gut gemeinten
Ratschläge
Djamila
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Hallo Djamila,
Wie wäre es denn dann erstmal nur mit einer "normalen" Aufbissschiene zur Entlastung.Das wäre vielleicht ein gesunder Mittelweg.
Und den Mut finden den Backenzahn nun "anzugehen".
Des Weiteren schriebst Du, Daß Du durch dieses Forum beruhigt wirst und es Dir schon Besser geht weil Du weisst was Du hast.
Bei vielen Anderen führt aber die Diagnose allein nicht zur Besserung der Beschwerden..
Das nur mal zum Nachdenken..
Ausserdem bin ich mir sicher, daß Dir hier Niemand mit der evtl. bis jetzt
(laut Ärzten)nicht auszuklammernden Diagnose "psychosomatisch" zu nahe treten will.Du hast ja zusätzlich auch noch einen nicht immer einfachen Beruf, in dem wahrscheinlich auch ab und an Belastungs-Situationen auftreten.
Bin übrigens gut mit einem Sozialtherapeuten befreundet...
Sollte bei Dir vielleicht noch eine psychosomatische Belastung dazu kommen, so ist das keine Schande.
Von Herzen alles Gute
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