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Zahnfehlstellungen und Kiefergelenksprobleme






Nochmals vielen lieben Dank für Ihre raschen, aber vor allem nachvollziehbaren Antworten auf all meine Fragen- Sie können sich gar nicht vorstellen, wieviele Internetseiten, Bücher etc. ich schon "durchgestöbert" habe auf der Suche nach einer Lösung für mein Problem. Von den zahlreichen Besuchen bei 2 Zahnärzten, einer Kieferothopädin einer Heilpraktikerin und einem Neurologen mal ganz zu schweigen. Wie gesagt, ich war bereits bei einem Neurologen, welcher zugleich auch Psychotherapeut ist (meine ZÄ hat mich vor ca. 1 Jahr wegem dem Verdacht einer psychosomatischen Ursache meiner Beschwerden dorthin überwiesen- sie meinte meine Schmerzen könnten durch stressbedingtes Pressen und Knirschen bedingt sein).Darüber hinaus habe ich auch eine Überweisung zur Kieferorthopädie bekommen- wegen Zahnfehlstellungen und Kiefergelenksproblemen.
Und nun kommt "der Hammer": Der Neurologe hat nach einem ausgiebigen Gespräch und Abtasten des Gesichts eine Trigeminusneuralgie ausgeschlossen- von Neuropathie des Trigeminus hat er nichts erwähnt. Er war dagegen der Ansicht, dass meine Symptome psychischer Natur wären und bot mir eine Hypnosetherapie an. Darüber hinaus hat er mir dann ein Rezept für Gabapentin gegeben- das sollte ich nehmen, wenn ich die Schmerzen nicht mehr aushalten könnte- das Medikament würde die Schmerzempfindlichkeit senken. Aber wie gesagt, das Rezept habe ich ohne eine konkrete Diagnose erhalten. Und als ich dann den Beipackzettel des Medikaments gelesen habe, war mir klar, dass ich mir das nicht antun möchte, ohne eine konkrete Diagnose. Nachdem ich jedoch nun Ihre Antworten gelesen habe, werde ich noch mal zu einem Neurologen gehen und alles mit diesem durchsprechen.Zwei Fragen habe ich jedoch noch zum Schluss: Ich war ja auch bei einer Kieferorthopädin, und diese hat mir, nach umfangreichen und auch kostspieligen Voruntersuchungen, einen Kostenvoranschlag (fast 4000 Euro)für kieferortopädische Maßnahmen wie Zahnnregulierung (=Aufrichtung der Oberkieferschneidezähne mit fester Spange), Aufbissschiene etc.u.a. zur Entlastung des Kiefergelenks gemacht. Wie soll ich damit umgehen- Sie haben mir ja geraten, erst einmal keinen Zahnarzt mehr an meine Zähne zu lassen- und irgendwie habe ich selbst auch das Gefühl, dass eine kieferorthopädische Maßnahme wie eine "feste Spange" meine Beschwerden verschlimmern könnte. Die zweite Frage lautet: Sie haben in Ihrer ersten Antwort geschrieben, dass mein wurzelbehandelter Backenzahn, welcher bis heute nicht wurzelgefüllt ist, "weg vom Fenster" ist. Also werde ich diesen- früher oder später- ziehen lassen müssen- damit habe ich mich auch schon abgefunden. Aber stellt so ein Zahn nicht eine Belastung für den gesamten Organismus dar und sollte dieser dann nicht schnellstmöglich entfernt werden??
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