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Hallo, ich bin 34 Jahre alt und habe sehr schlechte Zähne. Im Oberkiefer habe ich nur noch neun Zähne. Auf der rechten Seite ist nur noch ein Backenzahn, einer müsste drangehängt werden, damit die im Unterkiefer liegende Brücke genügend Druck bekommt. Auf der linken Seite im Oberkiefer habe ich noch zwei Backenzähne, davon ist heute der letzte mit einer Wurzelentzündung behandelt worden. Auch dieser Backenzahn hat wieder krumme Wurzelspitzen und kann nicht bis in die Spitze aufgebohrt werden. Ich fürchte auch diesen Backenzahn zu verlieren, das war bei den anderen genauso. Dann habe ich nur noch ein Backenzahn auf der rechten Seite. Das Kauen bereitet mir jetzt schon Probleme, da ich zwangsläufig mit dem Zahnfleisch kauen muss und es schon sehr gereizt ist und schmerzt.
Die sechs oberen Frontzähne weisen alle starke Füllungen auf und müssen überkront werden. Davon ist der eine vordere Frontzahn sehr dunkel aufgrund einer Wurzelbehandlung vor fünf Jahren. In regelmäßigen Abständen ist dieser sehr Druckempfindlich, das schmerzt selbst beim Naseputzen. Meine Hausärztin sagt ich habe eine Entzündung im Körper, ich weiß.
Mein Zahnarzt hat mir eine Horrorgeschichte erzählt! Er will mir das Zahnfleisch aufschneiden und die Wurzelspitze kappen!
Davon bin ich gar nicht begeistert, da ich weiß, das die Frontzähne am meisten schmerzen.
Aufgrund meiner ständigen Parodonthose muss vor dem Überkronen eine Parodonthosebehandlung erfolgen, die letzte war erst 2006. Also zahlt es die Kasse erst wieder in 3 Jahren.
Wenn ich jetzt den Backenzahn verliere, habe ich nur noch acht. Wenn der Wurzelentzündete Frontzahn auch gezogen wird, habe ich nur noch sieben. Wenn diese sieben auch gezogen würden, könnte ich eine Vollprothese nehmen.
Lustig ist der Gedanke meine Zähne abends in ein Glas Wasser zu legen nicht. Aber es ist günstiger.
Wie lange halten die Kronen? Einen Kostenvoranschlag hat mir mein Zahnarzt schon gemacht, mit günstigen Labor und so, aber ich kann es nicht bezahlen. Die Vollprothese würde doch auch viel länger halten, oder? Und Parodonthose gäbs dann auch nicht mehr. Wäre das nicht besser?
Ich weiß man soll die Zähne so lange es geht erhalten, aber wer soll das Zahlen????
Mein Zahnarzt hat sofort gesagt das er das nicht macht. Einerseits hat er ja recht - oder will er nur verdienen???
Ich weiß nicht was ich machne soll.
Bitte um Rat. Danke schön!!!!!
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Ich habe vor 2 Wochen auf 3 Zähnen im Unterkiefer eine Krone bekommen auf denen eine Brücke mit Backenzähnen dran ist.Die vorderen 5 Zähne sind noch erhalten.Die Brücke ist mit einer Metallschiene hinter den gesunden vorderen Zähnen verbunden.Nun mein Problem.
Zum Zähneputzen habe ich das Problem,dass ich die Brücke sehr schwer raus bekomme,da sie sich ja auch festsaugt,ich sitzte manchmal 10min im Bad bis ich sie dann entlich raus habe .Gibt es da keinen trick wie es leichter geht?Ist ja schön dass sie so fest ist,aber es nutzt mir ja nix wenn ich sie nicht raus bekomme.
Ich hoffe sie können mir helfen.
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Hallo Gast,
34 ist zu früh für eine Totalprothese im Oberkiefer. Die müßte im Durchschnitt noch 50 Jahre funktionieren, das tut sie evtl. nicht. Auch nicht 10 Stück davon.
2 Fragen stellen sich mir:
1. Knirschen Sie. Wenn ja, dann um Gottes willen alles drinlassen, was geht.
2. Wie stark ist die Parodontitis wirklich. Taschen tiefer als 6 mm? Wenn tiefer, dann eher ziehen.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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Hallo Herr Dr. Wagner,
erstmal vielen Dank für die rasche Antwort.
Ich knirsche nicht mit den Zähnen, aber mein vorheriger Zahnarzt (Wechsel wegen Umzug, leider) hat mir schon eine Schiene gemacht, da er meinte es könnte sein das ich zu Knirschen beginne.
Ob die Taschen tiefer als 6 mm sind weiß ich nicht. Es wurde zum letzten mal 2006 gemessen.
Seitdem ich eine Schallzahnbürste habe, blutet es kaum noch beim putzen und meine Zähne werden viel sauberer. Habe jedenfall das Gefühl. Ich hoffe das es dadurch besser wird.
Wie lange würden denn Kronen halten?
Viele Grüße.
Anke
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Mein Vater bekam - aufgrund jahrzehntelanger "erfolgreicher" Zahnerhaltungsmaßnahmen seine erste Vollprothese erst im Alter von 80 Jahren.
Das Problem: Nicht wenige Menschen sind in diesem Alter nicht mehr fähig (weil nicht mehr anpassungsfähig genug), sich an die neue Mundsituation zu gewöhnen.
Die dentale Situation meines Vaters ist nun seit sechs Jahren ein täglicher Horrortrip - nicht nur bei den Mahlzeiten.
Ergo: Man sollte den Zahnerhaltungswahn nicht übertreiben, auch wenn er für die Zahnärzte wirtschaftlich nützlich ist.
Herausnehmbarer Zahnersatz sollte also bereits in einem Alter eingegliedert werden, in dem der Patient auch seitens seines biografischen Entwicklungsstandes noch die Chance hat, sich geistig, funktionell UND mental auf die neue Situation positiv und aktiv einzustellen ....
Dies widerspricht der heute allgemein üblichen Auffassung: "Herausnehmbaren Zahnersatz erst so spät wie nur irgend möglich eingliedern- um jeden Preis..." (meist im wahrsten Sinne des Wortes ... )
meint
Rolf
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