Operative Entfernung von Weisheitszähnen
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Operative Entfernung
Bei der Entfernung von Weisheitszähnen handelt es sich weniger um einen zahnmedizinischen, als vielmehr um einen oralchirurgischen Eingriff. In der Regel wird die Operation unter Lokalanästhesie (örtliche Betäubung) durchgeführt. Auf Patientenwunsch kann in entsprechend ausgerüsteten Arztpraxen eine Analgosedierung durchgeführt werden, wodurch der Patient beruhigt und seine Wahrnehmung reduziert wird. Im Fall von besonders komplizierten bzw. schmerzhaften Eingriffen kann eine Vollnarkose in Frage kommen. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn sich ein Zahn in die Kieferhöhle oder ins Weichteilgewebe verlagert. In diesem Fall muss ein zweiter Eingriff erfolgen, dies geschieht in der Regel unter Vollnarkose, da relativ weit in den Kiefer hineingearbeitet wird. Sollte auch dieser Eingriff fehlschlagen, weil sich der Zahn z.B. in die Wange verlagert, so muss ein weiterer Eingriff erfolgen. Dieser kann allerdings erst nach einer mehrmonatigen Pause erfolgen. Eine Gefahr durch den Zahn besteht allerdings nicht. Dieser Fall tritt selten auf, im Schnitt 1 mal pro Praxis und Jahr. Häufiger kommt es dagegen vor, dass der Zahn sehr fest im Kiefer sitzt. Um möglichen Schädigungen vorzubeugen ist es nötig, den Zahn im Kiefer zu zerlegen; was auch bei Lokalanästhesie durchgeführt werden kann. Solch ein Eingriff kann nach der Operation zu größeren Schwellungen und größeren Schmerzen führen.
Durch die Entfernung der Weisheitszähne entstehen Wunden, die meist mittels chirurgischer Nähte geschlossen werden. Zusätzlich kommt es, bedingt durch die Lage des entfernten Zahnes, zu einer Kieferknochenwunde.
Quelle: Wikipedia
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