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Hallo!
Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen bzw. einen Rat geben.
Nach dem Legen einer Kunststofffüllung im Mai bekam ich so starke Schmerzen, dass ein Loch hineingebohrt und ein beruhigendes Medikament und darüber ein Zement hinein gefüllt wurden. Daraufhin beruhigte sich der Zahn zwar nicht 100%ig, aber ich konnte ganz gut damit leben. Nun (nach ca. 4 Monaten) wurde das Loch wieder mit Kunststoff geschlossen und - was ist: Die gleichen bohrenden(so ein Druck) Schmerzen wie zuvor (besonders im Liegen). Der Zahn reagiert leicht auf "kalt".
Ich muß dazu noch anmerken, dass die Füllung sehr nervnah ist und ich davon ausging, dass nun nach dieser Vorgeschichte eine beruhigende Unterfüllung auf den Nerv gelegt wurde, bevor der Kunststoff drauf kam. Mein Zahnarzt erklärte aber, dass er einen modernen Kunststoff (Composite)verwende (es wurde wirklich sehr gründlich und aufwendig gearbeitet), unter den auf keinen Fall eine Unterfüllung gehöre.
Kann das der Grund für meine Beschwerden sein? Hätte man nicht einfach über das Medikament, das im Mai in den Zahn kam, wieder Kunststoff füllen können? Dann wäre der Nerv nicht wieder gereizt worden (?).
Was soll ich tun? Kunststofffüllung zum zweiten Mal entfernen lassen? Was dann?
Weiter abwarten möchte ich ungern, da ich ja die Erfahrung gemacht habe, dass sich dadurch nichts verbessert. Habe zudem Angst, dass der Nerv dann endgültig zu Grunde geht. Zumindest denke ich mir das so. Oder sollte ich doch noch abwarten?
Ach ja, noch eine Frage: Ist der Zahnarzt verpflichtet mir auf meinen Wunsch hin die Füllung wieder rauszubohren oder kann er es ablehnen, wenn er anderer Meinung ist?
Bin sehr dankbar über eine Antwort. Grüße von Heike!
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Also, wenn ich Du wäre, würde ich mir die Kunststoff-
Füllung rausmachen und Amalgam dafür reinmachen lassen, wenn Du Geld ausgeben kannst, lass ein Inlay machen. Zement geht zwar auch, muss aber öfters erneuert werden.
Bei mir wurde neun Jahre lang immer wieder Kunststoff rein- und wieder rausgemacht; die Schmerzen ließen aber nicht nach. Durch die ständige Bohrerei wurde immer mehr Zahnsubstanz vernichtet, so dass ich am Ende Teilkronen brauchte (wäre wohl nicht nötig gewesen, wenn der ZA ´ne Ahnung davon gehabt hätte, was da am Zahn eigentlich vor sich ging).
Alles Gute
Pauli
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Hallo!
Danke für die Antwort. Das heißt, du würdest nicht warten, sondern wieder rausbohren lassen? Ich frage mich, wie geschädigt der Nerv schon ist und ob eine Amalgamfüllung oder ein Inlay das Problem noch beheben könnten ? Wie waren denn deine Erfahrungen mit Kunststoff-Füllungen?
Grüße, Heike
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Hallo ,Schau mal bitte unter der Frage:
Möglichst grosser Zahnerhalt bei normaler Kariesbehandlung.Das zu Kunststoff.
Der Zahn muss dafür aber komplett Ruhe geben.
Ansonsten Wurzelbehandlung und Krone.
Zu erfolgsversprechenden Wurzelbehandlungen findest
du auch viele Infos in diesem Forum.
Hoffe, daß es nicht so weit kommt...
Liebe Grüsse
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Hallo Heike, Sie schrieben:
Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen bzw. einen Rat geben.
Nach dem Legen einer Kunststofffüllung im Mai bekam ich so starke Schmerzen,
--- = Pulpitis durch Risse im Dentin, Spaltbildung, Zugspannung , schauen Sie hier: http://www.zahnfilm.de/af/index.php?option=com_content&task=view&id=253&Itemid=2
dass ein Loch hineingebohrt und ein beruhigendes Medikament und darüber ein Zement hinein gefüllt wurden. Daraufhin beruhigte sich der Zahn zwar nicht 100%ig, aber ich konnte ganz gut damit leben. Nun (nach ca. 4 Monaten) wurde das Loch wieder mit Kunststoff geschlossen und - was ist: Die gleichen bohrenden(so ein Druck) Schmerzen wie zuvor (besonders im Liegen). Der Zahn reagiert leicht auf "kalt".
--- Häh? Hat der Meister wieder komplett bis unten hin gebohrt?
Ich muß dazu noch anmerken, dass die Füllung sehr nervnah ist und ich davon ausging, dass nun nach dieser Vorgeschichte eine beruhigende Unterfüllung auf den Nerv gelegt wurde, bevor der Kunststoff drauf kam. Mein Zahnarzt erklärte aber, dass er einen modernen Kunststoff (Composite)verwende (es wurde wirklich sehr gründlich und aufwendig gearbeitet), unter den auf keinen Fall eine Unterfüllung gehöre.
--- manche Leute machen sich selbst die Arbeit schwer. Da hätte ich genau die obere Hälfte rausgebohrt, und unten natürlich alles genau so gelassen wie es ist.
Kann das der Grund für meine Beschwerden sein? Hätte man nicht einfach über das Medikament, das im Mai in den Zahn kam, wieder Kunststoff füllen können? Dann wäre der Nerv nicht wieder gereizt worden (?).
--- Sie sagen es.
Was soll ich tun? Kunststofffüllung zum zweiten Mal entfernen lassen? Was dann?
--- sieht schwer danach aus. Es tut mir ja leid, aber Ihr Behandler lernt es wahrscheinlich nur auf die harte Tour. Da macht er eben 2 mal die Reparatur der Reparatur.
Weiter abwarten möchte ich ungern, da ich ja die Erfahrung gemacht habe, dass sich dadurch nichts verbessert. Habe zudem Angst, dass der Nerv dann endgültig zu Grunde geht. Zumindest denke ich mir das so. Oder sollte ich doch noch abwarten?
--- bei Ihnen sieht es auch für meinen Eindruck ziemlich eindeutig nach methodenbedingtem Schmerz aus. Schauen Sie auch hier: http://www.zahnfilm.de/af/index.php?option=com_content&task=view&id=458&Itemid=140
Ach ja, noch eine Frage: Ist der Zahnarzt verpflichtet mir auf meinen Wunsch hin die Füllung wieder rauszubohren oder kann er es ablehnen, wenn er anderer Meinung ist?
--- zwingen geht sicher nicht. Auch Zahnärzte haben ein Recht auf eine eigene ... Was Sie machen könnten; drucken Sie doch mal den o.a. Artikel an und dazu die Patientengeschichten, die darunter aufgeführt sind. Das wird Ihrem Behandler zwar nicht auf Anhieb gefallen, aber vielleicht doch zum Nachdenken führen.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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