Stiftkrone bei Endokarditisrisiko?
|
|
|
Hallo,
bei mir ist ein Zahn (1. Zahn hinter dem Eckzahn) abgebrochen. Da nicht mehr genug Substanz für eine Füllung oder eine normale Krone vorhanden ist, käme hier im Normalfall die Abtötung des Zahnes (Wurzelbehandlung) sowie das Aufsetzen einer "Stiftkrone" in Frage (Zahn und Wurzel sind nicht entzündet). Nun liegt aber bei mir die Besonderheit vor, dass ich einen angeborenen (fortgeschrittenen) Herzklappenfehler und somit ein erhöhtes Endokarditisrisiko habe. Mein Zahnarzt rät daher zum Ziehen des Zahnes und einer Brücke (wobei die benachbarten, gesunden Zähne aber abgeschliffen und überkront werden würden) (ein Implantat möchte ich nicht). Mein Kardiologe meint nun aber, dass ein abgetöteter Zahn kein zu großes Risiko für mich darstellen würde und rät zu einer Stiftkrone, will die Entscheidung aber dem Zahnarzt überlassen. Nun bin ich wirklich ratlos!?! Wäre eine Entzündung an einem abgetöteten Zahn wirklich nicht rechtzeitig feststellbar? Und wenn schon gezogen werden muss, wäre auch das Belassen einer Lücke möglich (Das Abschleifen der gesunden Nachbarzähne fände ich sehr schade!)? Vielen Dank für jeden fachlichen Rat!
|
|
Hallo Marko,
schauen Sie mal hier: http://www.zahnfilm.de/af/index.php?option=com_content&task=view&id=474&Itemid=2
Das Verfahren hat auch den Vorteil, dass eine Wurzelbehandlung auch nachträglich durchgeführt werden kann, wenn sich das als notwendig erweist.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
|
|
|
|
|
|
| |