Zahn- und Kieferschmerzen nach Ortophäden besuch



Hallo

Ich hätte da mal eine kurze Frage. Alles begang im September 2007 (also vor 12 Monaten) ich wurde nachst wach und hatte massive Schmerzen mit Schweisausbruch im Brustbereich also ging ich zum Hausarzt. Der hat mich dann eingerängt. Danach bekam ich Schmerzen mit Taupheitsgefühl im rechten Arm und der Lendenwirbelsäule. Also wieder zum Hausarzt der überwies mich dann dirket zum Ortophäden. Der Orthopäde stellte einen Beckenschiefstand und einen Senkspreizfuss mit Blockaden in der Lendenwirbelsäule fest. Also bekam ich Einlagen. Ca. 1 Woche nach tragen der Einlagen bekam ich Zahnschmerzen am unteren Backenzahn (mitte)auf der rechten Seite. Schnell zum Zahnarzt. Mein Zahnarzt stellte nichts fest und machte trotz allem die Blombe neu. Die Behandlung war aber ohne Erfolg die Schmerzen wurden immer schlimmer und zogen sich über das ganze Gesicht, so das sich mein Auge entzündete und ich ein Gerstenkorn bekam also bekam ich ein Heilblombe verpasst die aber auch kein Erfolg brachten. Zwischen durch bekam ich dann auch noch ein Klosgefühl in den Hals als ob mir jemand den Finger in den Hals steckt. Also ging ich wieder zum Hausarzt der nur meinte das ich es an den Nerven hätte und mich zum HNO und zum Schilddrüssendok überwies. Aber keiner hat was gefunden. Also musste ich wohl damit leben und die Zahnschmerzen wurden immer schlimmer. Im Dezember waren die Zahnschmerzen so schlimm, dass noch nicht einmal Schmerzmittel mehr halfen. Also entschloss sich mein Zahnarzt für eine Wurzelbehandlung die am 20 Dezember 2007 durchgeführt wurde. Was soll ich sagen ohne Erfolg. Die Wurzelbehandlung brachte nur so viel das sich der Schmerz nun nicht mehr im Zahn befand sonder im Kiefer. Also ging ich im Januar 2008 wieder zum Zahnarzt. Der machte wieder eine Röntgenaufnahme und stellte kein Entzündungsherd fest. Dann gab es ein Antibiotika für den Zahn und 14 Tage Wartezeit. Mittlerweile war ich dann so weit das ich die Schmerzen nur noch unter Alkehohl aushielt. Die Folge des Alkehohls war im Februar 2008 ein Füherscheinentzug. Gut war ich selbst schuld. Also wieder zum Zahnarzt. Der wollte dann den Zahn ziehen. Er hat aber gleich gesagt eigentlich gibt es keinen Grund den Zahn zu entfernen und wenn er weg ist dann ist er weg. Also sagte ich: ich hab ja vertrauen zu dir dann bleibt der Zahn drin und wir fangen wieder von vorne an.
Also zum Hausarzt der aber immer wieder meinte lass dir den Zahn ziehen Junge. Also nach den vielen besuchen bei den Ärtzten brauchte ich mal ne Pause. Die hab ich dann ab April 2008 eingelegt. Mittlerweile hatte ich schon 12 Kilo abgenommen (es ist nichts so schlecht das es nicht doch für etwas gut ist) und hab mit Schmerzen durchgehalten. Der Klos im Hals (Globusgefühl) bekam ich mit Kaugummi kauen in den Griff was aber nicht heist das er weg ist. Im April bekam ich Schmerzen am oberen Backenzahn (mitte) auf der selben Seite und ein ziehen am unteren Backenzahn (mitte) auf der linken Seite. Also ging ich im August 2008 erneut zum Zahnarzt mit der Bitte alles genau zu untersuchen ob nicht doch ein andere Zahn die Ursache ist. Parallel dazu hab ich mich im Internet mal schlau gemacht. Und immer wieder in Foren nachgelesen das solche Schmerzen auch von der Halswirbelsäule ausgelöst werden können. Mein Zahnarzt hat das zwar nicht bestätigt meine aber ob ich ein Knirscher bin. Na klar das hat mir meine Frau bestätigt. Also bekam ich ein Bisskontrolle mit der Befundung das 2 Zähne zu hoch sind. Die Zähne wurden dann abgeschliefen und parallel dazu bekam ich eine Knirscherschiene die ich seit 3 Wochen trage. Nun es ist eine Gemeinschalftspraxsis die aus zwei Zahnärzten besteht also durfte auch der zweite Zahnarzt mal drüber schauen, da 4 Augen sehen mehr als zwei. Der zweite Zahnarzt meinte dann ob ich Schuheinlagen bekommen habe. Ja vor 11 Monaten. Er sagte nur lass mal deine Halswirbelsäule überprüfen nicht das die verspannt ist. Dieser Zahnarzt war noch jung und frisch von der Uni. Er meinte nur in der Zahn- und Kieferchirugie gibt es solche Fälle genug. Schmerzen im Kiefer und keiner findet was und zum Schluss kommt es von einem Beckenschiefstand. Oh Wunder dachte ich das kann ja wohl nicht sein. Also zum Hausarzt mit der Bitte um Physioterapie. Er schaute nur und meinte kann ich mir nicht vorstellen aber kannst du haben. Vor 3 Wochen bekam ich meine erste Massage im HWS Bereich mit Diagnose: starke Verspannung und Blockade des 6. und 7. Halswirbel auf der rechten Seite. Auserdem Blockaden im Beckebereich. Nach der ersten Massage kamen die Kieferschmerzen erneut ganz schlimm die ich aber bis heute mit einem Wärmekissen in den Griff bekomme. Nach der dritten Massage stellte der Therapeut fest das mein linkes Bein vom Museklaufbau recht gut ist aber mein rechtes Bein total verkümmert ist. Also ich benutze es nicht mehr und brauch es nur noch damit ich nicht umfalle. Nun ja dachte ich alles hat vermutlich mit den Einlagen angefangen dann lass ich sie doch nach 12 Monaten mal weg. Was sehr starke Rückenschmerzen zur Folge hatte. In den folgenden Tagen lienderten sich die Kieferschmerzen und mit jeder Massage wurde es ein wenig besser. Seit gestern ist das Rezept aufgebraucht. Mein Therapeut meinte gestern ich solle unbedingt eine Laufbandanalyse erstellen lassen und mit dem Gutachten zu einem Orthopäden gehen. Aber zur weiteren Behandlung soll ich mir ein Rezept für Krankengymnastik hohlen und ganz langsam mit Aufbau der Rückenmuskulatur beginnen. Also gleich zum Hausarzt der aber nur meinte: Die Diagnose ist falsch solche Schmerzen kommen doch nicht von einem schiefen Becken und einer verspannten HWS. Nach der Bitte für ein Rezept für die Krankengymnastik bekam ich zur Antwort: Wenn ich dir ein Rezept austelle dann ist das guter Wille von mir ich muss das nicht machen. Und das was bei der Laufbandanalyse rauskommt kann ich dir auch nicht verschreiben, dass kann ich bei einem Privatpatienten machen aber doch nicht bei einem Kassenpatieten.
Da hat es mir die Sprache verschlagen. 12 Monate mit Schmerzen und jetzt findet mal einer was (wir sprechen von einem Beckenschiefstand von ca 2,5cm oder mehr) und jezt wird mir nicht geholfen. Das kann doch nicht sein.
Nun ich spiele gerade mit dem Gedanken meine Krankenkasse zu informieren da mein Hausarzt auch noch ein Kooperationsarzt ist.

Nun zu meiner kurzen Frage:
Kann es sein das solche Verspannungen und Blockaden in der HWS Kieferschmerzen auslösen? Und wie kann ich weiter vorgehen?
Kann man das irgendwie nachweisen?

Ach ja meine Krankengymnastik hab ich dann zum guten Schluss doch noch gekommen. Aber ich schreibe nicht was für Worte gefallen sind.
Ich kann nur sagen solche Leute sollen mal 12 Monate diese Schmerzen mit machen dann wissen die was es bedeutet nach jedem Strohhalm zu greifen.

Danke schon mal im vorraus

mfg
Michael
Hallo Michael,

klingt nach Fibromyalgie. Da findet man auch nie was Richtiges. Googlen Sie mal nach den Symptomen von Fibromyalgie. Zahnschmerzen sind typisch.

Viele Grüße
_________________
Joachim Wagner
Zahnarzt

www.zahnfilm.de
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer

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