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Nachdem ich mein hier und bei http://zahnfilm.de/
und bei http://tarzahn.de/Timbuktu%20Methode/Inhalt%20Timbuku.htm angelesenes Wissen eifrig im Familien- und Bekanntenkreis verbreite, wagte eine Freundin den Test: Sie fragte ihren seit Jahren behandelnden "tollen Alternativ-Zahnarzt" (erst kürzlich vergebliche WSR angeordnet) danach, was eigentlich gegen Amalgam spreche.
Der Zahnarzt habe zunächst ein paar Gründe aufgezählt bevor ihm dann versehentlich rausgerutscht sei, das lohne sich ja auch gar nicht für die Zahnärzte. Er habe sich aber sofort verbessert.
Diese Anekdote hat auch mich beeindruckt.
Jetzt will sie mehr wissen, von dem, was ich so von meinen Recherchen berichte.
Danke an alle Profis, die uns PatientInnen hier engagiert an ihrem Wissen teilhaben lassen.
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Hallo Differix, Amalgam enthält Quecksilber. Beim Einbringen und Ausbohren kann dieses Quecksilber in den Körper gelangen. Einige wissenschaftliche Untersuchungen haben dies spamätigt, was vor allem in skandinavischen Ländern teilweise sogar zum völligen Verbot geführt hat (Schweden). Daher sollte man mit Amalgam schon vorsichtig sein. Einige Praxen in Deutschland bieten daher gar keine Amalgamfüllungen mehr an.
Andererseits ist Amalgam ein ideales, sehr stabiles und meist gut verträgliches Füllungsmaterial für das es kaum einen adäquaten Ersatz gibt. Goldinlays und Keramikinlays sind gleichwertig und besser - aber auch viel teurer. Kunststoff-Füllungen und Glasionomerzemente sind weniger lange haltbar und auch nicht so belastbar wie Amalgam.
Amalgamfüllungen werden zu 100% von der Krankenkasse bezahlt, d.h. der Patient muß nichts zuzahlen. Nicht immer aber erhält der Zahnarzt das eigentlich vorgesehene Geld für eine Amalgamfüllung in voller Höhe von der KZV, da es bei reinen Kassenleistungen Budgets gibt. Je nach Organisation der Praxis und KZV kann es da zu Problemen führen - weshalb Amalgamfüllungen auch nicht mehr so gerne gemacht werden.
MfG, zam
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