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Ich habe schon seit langer Zeit Paradontose. Mein erster ZA meinte da müsste man nicht viel tun, nur ab und zu mal den Zahnstein entfernen und das wäre es. Da ich aber immer stärkes Zahnfleischbluten bekam, habe ich einen anderen ZA aufgesucht. Der hat mir eine Paradontosebehandlung empfohlen. Gesagt getan und los gings. Zahnfleischbluten ist weg, dafür wackeln nun zwei Backenzähne schon ziemlich. Nach Nachfrage beim ZA was nun zu tun sei und wie die Kosten wären, kam leider keine Konkrette antwort und ich fühlte mich da gar nicht gut beraten. Nun war ich beim nächsten ZA, der hat mir direkt eine professionelle Zahnreinigung gemacht und meinte dies müsste nun 4 mal im Jahr erfolgen. Dann hat er sich meine Röntgenunterlagen vom vorherigen ZA besorgt und noch eigene gemacht. Darauf hin meinte er, dass es das beste sei oben alle Zähne zu entfernen und eine Vollprothese zu machen. Implantate würden da nichts bringen. Jetzt bin ich total verunsichert und weiß nicht mehr was ich tun soll oder an wen ich mich wenden kann. Ich bin erst 41 Jahre, weiblich und meine Zähne sind sonst tadellos in Ordnung. Also kein Karies oder sonst was. Leider haben sich im Oberkiefer an den Schneidezähnen große Lücken gebildet die natürlich nicht so schön sind. Der Kieferknochen ist an den Backenzähnen schon stark zurückgegangen und die Zähne werden nur noch vom Zahnfleisch gehalten. Ich würde natürlich gerne noch eine weitere Meinung hören, aber wie finde ich einen guten und vorallem ehrlichen ZA der mir wirklich helfen will und nicht das Geldverdienen im Vordergrund steht. Ich habe eine Zahnzusatzversicherung, die natürlich die auch nicht alles zahlt, aber sicherlich schon einiges abdeckt. Nur habe ich keine Lust unnötig Geld auszugeben für eine Maßnahme die keine langfristige Lösung bietet und am Ende doch wieder auf eine Vollprothese hinausläuft.
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