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Ich habe folgendes Problem um nicht zu sagen ich habe "Problemzähne" Trotz intensiver tgl. Zahnreinigung (neueste Zahnbürste, antibakterielles Mundwasser sowie Zahnseide) sind meine Zähne kariesbefallen, in den letzten Zwei Jahren war ich mdst. alle zwei Wochen beim Zahnarzt.
--- wie bitte? Selbst meine heftigsten Fälle sehe ich in Ausnahmefällen 15 mal, dann ist aber Ruhe, für mindestens ein Jahr, egal worum es geht.
Nun folgendes aktuelles Problem. Vor drei Monaten hat mein Zahnarzt am Backenzahn (Oberkiefer) Karies entfernt und die Füllung ausgetauscht, am selben Tag (natürlich Freitag abend) bekam ich höllische Zahnschmerzen, welche dann aber nach zwei Tagen also übers Wochenende vorbei waren.
--- Pulpa touchiert, vermute ich.
Der Zahn gab Ruhe. Ab und zu "flammte" nochmal ein Schmerz auf, aber war relativ schnell wieder vorbei und auch erträglich. Als ich meinen Zahnarzt darauf ansprach meinte er "wenn auf dem Nachbarzahn die geplante Krone raufkommt, wird der betroffene Zahn hermetisch abgeriegelt und gibt dann entgültig ruhe".
--- ich kann jetzt annehmen, dass Sie sich verhört haben. Aber vermutlich war das wirklich so - und es ist - entschuldigen Sie bitte - Unsinn.
Vorgestern hatte ich plötzlich eine Backenzahngroße Eiterblase am betroffenen Zahn bzw. Zahnfleisch. Der Zahnarzt sagte, es handelt sich eindeutig um Parodontose mit Kieferschwund und müsste wohl operiert werden (???). *angst*
--- es gibt jetzt 2 Möglichkeiten. Entweder Ihr Zahnarzt hat zur Abwechslung Recht und es handelt sich tatsächlich um eine isolierte Zahnfleischtasche, die akut geworden ist oder Möglichkeit 2: das ist wieder Unsinn und es ist in Wirklichkeit ein Abszeß (Eiterbildung) ausgehend von der Wurzelspitze des Zahns nach dem Untergang der Pulpa. Wahrscheinlicher ist 2.
Operieren will er, wenn die Entzündung abgeklungen ist und ich bekomme tgl. Desinfektionsstreifen in die Zahntasche. Mich wundert nur, dass ich nie Parodontose-Sympthome hatte (Zahnfleischbluten, Mundgeruch, Zahnstein, Zahnfleischrückgang), bzw. der Zahnarzt nicht früher gesagt hat, dass ich Parodontose habe. Ich bin jetzt total verunsichert bzw. habe auch große Angst vor so einer Operation. Gibt es Alternativen zu einer Operation bzw. handelt es sich überhaupt um Parodontose?
--- wie wäre es mit einem Röntgenbild? Dafür sind die Dinger da. Ist auf der Aufnahme ein dunkler Schatten an der Wurzelspitze zu sehen, dann handelt es sich um Möglichkeit 2.
Könnte diese Entzündung vielleicht vom nächtlichen Zähneknirschen kommen (nein, eine Schiene bekomme ich erst, wenn die Zahnbehandlung abgeschlossen ist...).
--- nein
Angenommen, dass Ihre Eiterblase in Wirklichkeit von der Wurzelspitze ausgeht, dann ist eine Wurzelbehandlung unabdingbar, keine Operation.
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de/af
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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Wir denken eher an ganze Zahnpflege, wenn die Zähne kaputt gehen. Ich habe mir eine zahn rausziehen lassen und eine neue Brücke. Alles kostet auch was.
Meine Ärztin hat mich über Zahnpflege informiert. Wenn Jemand mich so gut vor jahren informiert hätte, hätte ich jetzt meine alle Zähne in mund.
Ich würde empfehlen, tägliche zahn putzen und Zahnseide benutzen, alle 6 monaten zahnreinigen lassen helfen für gute Zähne.
_________________ trockene alveole
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