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Ich betreue in einer Schule für Körperbehinderte einen 18-jährigen behinderten Jungen(Tetraspastik), der durch unangenehmen Mundgeruch aufgefallen ist.
Versuche, seine Zähne mittels "normaler" Zahnbürste+Zahncreme zu reinigen sind aufgrund seiner Spastik und der Tatsache, dass er seinen Mund nicht ausreichend öffnet (öffnen kann) bislang nicht befriedigend verlaufen.
Zahnschädigungen sind soweit nicht ersichtlich. Allerdings (manchmalig) ein geröteter Rachen. Der Schüler atmet hauptsächlich durch den Mund. Ein Spülen des Mundes in aufgrund der Behinderung nicht möglich.
Welche Möglichkeiten gibt es denn sonst noch, den Mundgeruch zu beseitigen bzw. eine Zahn-/Mundpflege zu betreiben (Bürsten, besondere Z-Creme, Reinigungslösungen u.ä.? 1000Dank im Voraus!
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Schwieriger Fall. Mundatmung fördert leider die Keimentwicklung und so auch Karies und Mundhygiene. Ich fürchte da hilft wirklich nur versuchen, das Beste daraus zu machen und so gut es eben nur geht mit der Bürste zu reinigen.
Lösungen, Cremes usw sind alle nur Nebenhilfsmittel - denn der Zahnbelag muss mechanisch entfernt werden, und das geht eben nur mit mechanischen Mitteln wie Zahnbürste - chemische Hilfsmittel sind auf die Dauer keine Lösung. Abgesehen davon, dass sie auf Dauer das bakteriologische Gleichgewicht der Keimhöhle zerstören.
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