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Mittelmäßige Pulpitis plus Hyperästhesie Trigeminus






Vor einem halben Jahr wurden mir Zähne für eine Brücke im rechten Unterkiefer fertig beschliffen und mit einem Provisorium versehen.

Das Beschleifen etc. gestaltete sich durch Schmerzen am letzten Backenzahn schwierig und wurde mehrfach abgebrochen. Nach 3 Anläufen war es geschafft, jedoch immer unter Schmerzen. Die Leitungsanästhesie hatte Zunge und Lippe betäubt und die anderen betroffenen Zähne, nur den Backenzahn nicht. Nachspritzen, Einstiche um den Zahn - vergeblich.
--- Dafür gibt es genau 2 Erklärungen: a) der Zahn hat eine Pulpitis oder b) Sie sind eine Hyperästhetikerin = der Trigeminus ist in der Empfindlichkeit sehr hochgedreht.

Leider blieben starke Schmerzen, nach Einsetzen des Provisoriums.
2 der beschliffenden Zähne (nicht der Backenzahln) wurden in den folgenden Wochen wurzelbehandelt. Die Schmerzen blieben, mein Zahnarzt war aber der Meinung es könnte nicht der Backenzahn sein.
--- das ist zunächst unbewiesen, 50:50 würde ich sagen.

Kiefernchirurg, Zahnärztin folgten - 3 Ärzte 3 Meinungen.
--- normal

Inzwischen bin ich bei einem anderen Zahnarzt in Behandlung. Der Backenzahn konnte beruhigt werden, war jetzt 1 Monat schmerzfrei, die Brücke wurde bestellt.
Nur war mein Zahnarzt war der Meinung, die Zähne müssen nach 6 Monaten neu beschliffen werden. Das Provisorium würde nur ungenügend abschließen, es würden sich Bakterien unter dem Zement einnisten u.s.w.
--- der ist auch noch nicht lange genug im Geschäft. Nach der Vorgeschichte, wäre ich mit dem Schleifer gaaaanz vorsichtig.

Seitdem (5 Tage) stehe ich wieder am Anfang: irre Schmerzen, aussstrahlend bis Oberkiefer, alle 6 Stunden Ibu.
--- ich tippe auf Kombination: mittelmäßige Pulpitis plus Hyperästhesie Trigeminus.

Die Brücke habe ich gestopp, der Zahnarzt ist im Zahnarzt, heute bin ich bei der Vertretung gewesen. Dieser hat nur den Kopf geschüttelt darüber, daß ein fertig beschliffener Zahn neu beschliffen wurde. Er hält es für unnötig und meinte es wäre eine Art Geld zu verdienen.
--- nicht unbedingt. Der Kollege ist eher das Opfer seiner Überzeugungen. Ich würde gar nix schleifen, die Krone drüberzimmern und das Honorar für die Gesamtleistung Krone einstreichen.

Ob sich der Zahn nochmal beruhigt ist fraglich und wieder über Monate Schmerzen und Tabletten ertragen? Die Wurzel ist völlig ok, wurde heute gerönt. Außerdem macht mich der Gedanke an eine Wurzelbehandlung ohne wirksame Betäubung fertig. Denn auch die Vertretung hat heute versucht den Zahn zu betäuben - ohne Erfolg.
--- spricht wirklich für eine extreme Überempfindlichkeit des 2. Astes des Trigeminus.

Ich wüßte gern, welche Auffassung richtig ist, müssen fertig und gut beschliffene Zähne nach 6 Monaten mit Provisorium neu beschliffen werden oder nicht?
--- in Ihrem Fall heißt die Antwort: ein klares NEIN. Schei.egal wie die genaue Form ist, die der Vorbehandler in den Zahn gefräst hat, wenn der Abdruck tief genug geht, kann jeder Zahntechniker darauf eine Brücke basteln, die auch funktioniert. Im Gegenteil: das viele Geschleife ist nach meiner Meinung eher der Langzeiterhaltung des Zahns abträglich.

Auch wäre ich dankbar für Hinweise, wie der verflixte Backenzahn betäubt werden könnte. Bei 3 Zahnärzten hat er sich als betäubungsresistent erwiesen.
--- das ist zum Glück einfach: http://www.zahnfilm.de/af/index.php?option=com_content&task=view&id=450&Itemid=2
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